Kategorien-Archiv Ruderjugend

Kinderschutz im LRVS

Der Landesruderverband Sachsen mit seinen Sportlerinnen und Sportlern, seinen Vereinen und seinen Mitarbeitenden hat sich dem Thema Kinderschutz intensiv angenommen. Wir haben eine Kinderschutzbeauftragte ernannt und etablieren aktuell ein Kinderschutzkonzept und dessen Umsetzung. Unser Ziel ist es, mit umfassender Prävention zum Thema, Kinder zu schützen und sie gleichzeitig zu starken, selbstbewussten Sportlerinnen und Sportlern auszubilden.

Informationen zu unserer Kinderschutzbeauftragten und weiterführende Links findet ihr hier: https://www.sachsen-rudern.de/ruderjugend/kinderschutz/

Die Regattasaison 2022 nimmt Fahrt auf

Nach dem Saisonauftakt bei der traditionellen Kaderlangstrecke in Leipzig-Burghausen vor drei Wochen, stehen am kommenden Wochenende (22.-24. April 2022) die nächsten Regatten an. Für die Kaderathletinnen und -athleten geht es nach Krefeld, wo die Deutsche Kleinbootmeisterschaft und die Leistungsüberprüfung der Juniorinnen und Junioren A ausgetragen werden. Knapp 600 Kilometer entfernt findet zeitgleich die Berliner Frühregatta statt.

9 Sachsen fahren um Titel bei der Deutschen Kleinbootmeisterschaft

Simon Schubert und Constantin Conrad bei der Langstrecke Leipzig 2022
(Bild: meinruderbild.de/Seyb)

Bei der Kleinbootmeisterschaft ist das Team Sachsen mit neun Sportlerinnen und Sportlern vertreten. Constantin Conrad (Dresdner Ruder-Club) und Simon Schubert (USV TU Dresden) gehen besonders aussichtsreich ins Rennen. Nach Platz 4 bei der U23 EM 2020, holten sie im Zweier ohne Platz 11 bei der U23 WM im vergangenen Jahr. Auch dieses Jahr wollen die Schützlinge des Bundesstützpunkt-Trainers Tim Grohmann im U23-Bereich international um Medaillen kämpfen. Den Grundstein haben die beiden mit einem 6. Platz bei der Kaderlangstrecke als schnellstes reines U23-Boot bereits gelegt. Jetzt gilt es diese starke Leistung auch auf dem Elfrather See über die 2.000 Meter zu bestätigen.

Auch Katja Fuhrmann (Laubegaster Ruderverein Dresden) möchte im Frauenriemenbereich wieder international mitmischen und ihre U23-Erfolgswelle weiter in den A-Bereich tragen. 2020 holte sie im Achter Gold bei der U23 EM und im vergangenen Jahr gab es Bronze bei der U23 WM in Racice. Gemeinsam mit Christin Stöhner (Olympischer RC Rostock) war sie bei der Leipziger Langstrecke lange auf Medaillenkurs. Doch auf dem letzten Kilometer ging leider gar nichts mehr und so stand am Ende Platz 5. In Krefeld werden die Karten neu gemischt.

Deutlich schwerere Überzeugungsarbeit müssen Paul Hendrik Dohrmann (Wurzener Rudervereinigung) und William Strulick (SC DHfK Leipzig) in Krefeld leisten. Für die beiden in Dortmund trainierenden Sportler lief es bei der Langstrecke leider nicht rund. Paul kam mit seinem Zweierpartner Ole Kruse (RV Münster) nicht über Platz 21 hinaus. Für William stand am Ende Platz 23 im Männereiner. Beide wollen dieses Jahr den Anschluss im A-Bereich finden und einen Rollsitz bei der WM oder EM besetzen. Dafür muss in Krefeld schon ein kleines Wunder her. Wir drücken auf jeden Fall die Daumen.

Aus Sachsen starten bei der Kleinbootmeisterschaft zudem Pia Nichelmann (RV Triton Leipzig), Johanna Sinkewitz (Hallesche-Ruder-Vereinigung Böllberg/ vorher Pirnaer Ruderverein), Elrond Kullmann (Berliner Ruder-Club/ vorher Dresdner Ruder-Club) und Victoria Hory (SC DHfK Leipzig).

Ein starkes Dutzend aus Sachsen startet bei der Leistungsüberprüfung Junior A

Carl Sgonina und Paul Stern gewinnen die Kaderlangstrecke Leipzig 2022 im JM A 2-
(Bild: meinruderbild.de/Seyb)

Für die 17- und 18-Jährigen geht es in Krefeld ebenfalls um Ranglistenpunkte, um sich beim Juniorenbundestrainer Adrian Bretting für internationale Einsätze zu empfehlen.

Carl Sgonina und Paul Stern (beide Dresdner Ruder-Club) konnten mit ihrem Sieg im Zweier ohne bei der Leipziger Langstrecke schon ein erstes Ausrufezeichen setzen. Gleiches gelang Cornelius Conrad (Dresdner Ruder-Club) im Einer. Alle drei hatten im vergangenen Jahr bereits erste internationale Erfahrungen sammeln können (Carl bei der JWM, Paul bei der JEM und Cornelius beim Baltic Cup) und sind jetzt heiß auf mehr.

Auch auf die Leistung von Lukas Haaser (Laubegaster Ruderverein Dresden) sind wir gespannt. Nach Bronze im Junior Einer B bei der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft 2021, holte er Silber über 2.000 Meter beim Baltic Cup. Mit Platz 8 bei der Langstrecke hatte er einen soliden Einstand im Junior-A-Bereich und hat noch alle Chancen auch in diesem Jahr wieder international mit dabei zu sein.

Das sächsische Dutzend wird komplettiert durch Lene Holkenbrink (SC DHfK Leipzig), Layla-Natalie Eckert (SC DHfK Leipzig), Isabell Heine (Dresdner Ruderverein), Lilly Waske (Dresdner Ruder-Club), Timon Mehlhose (RV Triton Leipzig), Tim Laux (SC DHfK Leipzig), Lino Zastrow (USV TU Dresden) und Franz Rudolph (Dresdner Ruder-Club).

Team Sachsen ist mit über 70 Sportlerinnen und Sportlern in Berlin-Grünau dabei

Für viele unserer jüngeren Ruderinnen und Ruderer geht es am gleichen Wochenende nach Berlin zur Früh-Regatta. Dieses Jahr ist das Team Sachsen mit insgesamt 73 Teilnehmenden am Start, die in insgesamt 76 Rennen um die Medaillen mit kämpfen werden.

Die Früh-Regatta ist eine erste Standortbestimmung nach dem Wintertraining und für manche gar die erste Regatta überhaupt. Unsere Trainerinnen und Trainer schauen hier besonders auf die Leistungen der 12- bis 14-Jährigen mit Hinblick auf mögliche Mannschaftsbildungen zum Bundeswettbewerb. Aber auch die Ranglistenrennen der B-Junioren haben für die Mannschaftsbildung für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U17 einen hohen Stellenwert.

Wir wünschen dem gesamten Team Sachsen viel Glück, viel Erfolg und vor allem viel Spaß! Wir drücken euch allen die Daumen!

Workshop-Reihe zum Thema Diversity

Vielfalt im Rudersport geht uns alle an!

Genau aus diesem Grund beschäftigt sich die Deutsche Ruderjugend seit einem halben Jahr mit einer stärkeren Repräsentation von Vielfalt. Ein paar ehrenamtliche Teamer*innen haben – neben einem Regenbogen-T-Shirt im DRJ-Stil, das bereits auf dem BW sehr gut bei den Sportlerinnen und Sportlern ankam – im Zuge dessen eine Workshopreihe erarbeitet, von der jede und jeder Ruderbegeisterte sich angesprochen fühlen kann und sollte!

Nach einem Opening am 10.01.2022 für alle Interessierten wird jeden Montag im Januar 2022 ein Workshop für eine andere Zielgruppe stattfinden, sodass von den Kindern über Juniorinnen und Junioren bis zu den Trainerinnen und Trainern alle die Chance haben, Erfahrungen zu teilen, ein Bewusstsein für das Thema zu entwickeln und dieses zu erweitern. Dazu kooperiert die Ruderjugend unter anderem mit dem Lesben- und Schwulenverband Deutschland und wird von der Deutschen Sportjugend finanziert. Um die Teilnahme trotz Pandemie allen Interessierten zu ermöglichen, werden die Projekte online stattfinden. 

10.01.202219 – 20:30 UhrOpening mit allen Teilnehmenden
mit Paula Scholz
17.01.202218 – 20:30 UhrWorkshop für Trainer*innen
mit Madlen Nöller
24.01.202218 – 20:30 UhrWorkshop für Jugendliche U19
mit Lisa Gutowski
31.01.202218 – 20:30 UhrWorkshop für Jugendliche U15
mit Alexander Altevoigt
07.02.202218 – 20:30 Uhr„Empowerment: Starke Frauen im Rudersport“

Bei Fragen steht DRJ Beisitzerin für Diversity, Paula Scholz, gern zur Verfügung.

Weitere Informationen und die Anmeldung findet ihr hier

Junioren-EM 2021: Junioren-Achter holt Bronze

Knapp ein Jahr vor den European Championships in München herrschte schon am vergangenen Wochenende Europameisterschaftsfeeling auf der Olympia-Regattastrecke in München-Oberschleißheim. Bei schönstem Sonnenschein, aber anspruchsvollem Gegenwind, kämpften die U19 Juniorinnen und Junioren um die Medaillen. Für fast alle deutschen Sportlerinnen und Sportler war es der erste internationale Auftritt, bei dem es vordergründig darum ging, Erfahrungen zu sammeln und internationale Regattaluft zu schnuppern. So auch für Isabell Heine, Justus Meis, Paul Stern und Emma Lauri Mehner aus Dresden.

Juniorinnen-Doppelvierer kämpft sich ins Finale

Isabell Heine (Dresdner Ruderverein) und ihre Mannschaft im Juniorinnen-Doppelvierer erkämpften sich einen Platz im Finale der Top 6. Dort mussten sie allerdings den krankheitsbedingten Trainingsrückstand Tribut zollen. So zog die internationale Konkurrenz um die Juniorweltmeisterinnen aus der Schweiz und den Vizeweltmeisterinnen aus Italien schon früh davon und das deutsche Boot holte am Ende den 6. Platz.

Isabell zieht ein versöhnliches Fazit: „Wir haben aus jedem Rennen etwas lernen können. Vom Vorlauf zum Hoffnungslauf haben wir einen riesen Sprung gemacht. Das Finale ist zwar nicht ganz so gelaufen, wie erhofft, aber wir sind trotzdem alle zufrieden mit dem Ergebnis. Schließlich haben wir das abgerufen, was wir konnten. Für mich gibt es nächstes Jahr die Chance nochmal anzugreifen und es besser zu machen.“

Auf dem FISA Youtube-Kanal könnt ihr die Rennen noch einmal anschauen:

Vorlauf ab 1:39:42

Hoffnungslauf ab 1:03:53

Finale ab 2:35:34

Junioren-Doppelvierer zahlt Lehrgeld

Gold sollte es werden, am Ende steht Platz 6 für den Junioren-Doppelvierer mit Justus Meis (USV TU Dresden). Nach einem souveränen Sieg im Halbfinale gingen die Deutschen als Mitfavoriten ins Finale. Auf der ersten Streckenhälfte lag das deutsche Boot noch auf aussichtsreicher Medaillenposition im dichten Feld. Doch auf den zweiten 1.000 m zogen nach und nach die Gegner vorbei und die Deutschen wurden auf den 6. Platz durchgereicht.

Auch wenn es nicht zu einer Medaille gereicht hat, ist der 6. Platz in der internationalen Konkurrenz ein sehr gutes Ergebnis. Immerhin waren alle Finalteilnehmer, außer die deutsche Mannschaft, in gleicher oder ähnlicher Besetzung bereits bei der Juniorenweltmeisterschaft dabei. Vielleicht hat
dieser Erfahrungsvorsprung am Ende den Unterschied gemacht.

Auf dem FISA Youtube-Kanal könnt ihr die Rennen noch einmal anschauen:

Vorlauf ab 1:49:38

Halbfinale ab 1:11:45

Finale ab 2:47:54

Junioren-Achter belohnt sich mit Bronze

Paul Stern (Dresdner Ruder-Club) sollte Recht behalten mit seinem Gefühl, eine Medaille im Achter holen zu können. Lautstark angetrieben von Steuerfrau und Vereinskameradin Emma Lauri Mehner konnte die deutsche Mannschaft im Finale vor allem auf der zweiten Streckenhälfte zulegen. In einem spannenden Rennen sicherten sie sich am Ende die wohlverdiente Bronzemedaille.

Paul zeigte sich sichtlich zufrieden nach dem Rennen: „Wir waren der jüngste Achter und dafür kann sich das Ergebnis echt sehen lassen.“ Steuerfrau Emma freut sich mit ihrer Mannschaft: „Es hat riesig Spaß gemacht mit den Jungs auf internationaler Bühne das zu zeigen, was wir uns im Training erarbeitet haben. Da bin ich extrem stolz drauf.“

Auf dem FISA Youtube-Kanal könnt ihr die Rennen noch einmal anschauen:

Vorlauf ab 2:10:23

Finale ab 3:35:42

Siegerehrung ab 3:54:20

Wertvolle internationale Erfahrung

Landesstützpunkt-Trainerin Claudia Herpertz zieht ein positives Fazit: „Aus sächsischer Sicht waren wir mit drei A-Finalteilnahmen sehr gut vertreten. Insbesondere die Bronzemedaille im Juniorenachter ist eine tolle Leistung.“ Die Trainerin ergänzt: „Man darf dabei auch nicht vergessen, dass Emma noch B-Juniorin ist und somit noch zwei Jahre hat, um sich im Junior-A-Bereich zu beweisen. Und auch Isabell, Justus und Paul können die wertvollen Erfahrungen mitnehmen und nächstes Jahr noch einmal bei den Junioren angreifen.“

Junioren-EM 2021: Vier Sachsen mit dabei

500 Athletinnen und Athleten aus 27 Ländern werden am kommenden Wochenende (09./10. Oktober) bei den Junioren-Europameisterschaften in München an den Start gehen.  Die Regatta auf der Olympia-Regattastrecke war zunächst für Mai geplant, wurde aber aufgrund der Corona-Pandemie auf den Oktober-Termin verschoben.

Der Deutsche Ruderverband geht mit einer relativ jungen Mannschaft in allen 14 Bootsklassen an den Start und ist damit die größte Nation vor Ort. Aber auch Italien und Polen treten mit großen Teams an. Das Meldeergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Beim Junioren-Doppelvierer haben insgesamt 18 Boote gemeldet. Aber auch der JM2x mit 17 und der JM1x mit 16 Meldungen ist stark besetzt. „Da geht es definitiv heiß her. Fast alle Rennen haben Vorläufe und in sieben von 14 Bootsklassen werden Halbfinals gerudert.“, erklärt Junioren-Bundestrainerin Sabine Tschäge.

Auch vier Sachsen sind für die JEM nominiert und freuen sich auf ihre erste internationale Regatta.

„Wir können eine Medaille holen“

Steuerfrau Emma Lauri Mehner und Paul Stern (beide Dresdner Ruder-Club) starten zusammen im Juniorenachter. Die Vorbereitung lief sehr gut und mit jeder Trainingseinheit konnte sich die Mannschaft weiterentwickeln und besser aufeinander abstimmen. Emma und Paul sind sich einig, dass die Stimmung im Achter super ist und alle heiß sind auf die Europameisterschaft. „Es macht extrem Spaß mit den Jungs, einfach dadurch, dass wir sobald es ernst wird, alle zusammenhalten und das gleiche Ziel vor Augen haben.“, meint Emma über ihre Mannschaft. Dabei haben sie die Medaillenränge im Blick. Paul geht optimistisch in die Regatta: „Ich habe das Gefühl, dass wir uns eine Medaille holen können. Verdient hätte sie jeder aus unserem Team.“

„Unser Ziel ist ganz klar Gold!“

Tief stapeln ist den Jungs im Doppelvierer fremd. Justus Meis (USV TU Dresden) und sein Team gehen nach einer sehr guten Vorbereitung selbstbewusst in das Regattawochenende: „Wir sind als Team zusammengewachsen und jetzt heiß auf die Rennen. Unser Ziel ist ganz klar Gold!“ Dafür müssen sie sich im größten Teilnehmerfeld der Regatta gegen 17 andere Mannschaften durchsetzen. Unter anderem treffen sie auf die Juniorenvizeweltmeister aus Italien und die JWM-Drittplatzierten aus Tschechien.

„Alles auf der Strecke lassen“

Die Vorbereitung für Isabell Heine (Dresdner Ruderverein) im Juniorinnen-Doppelvierer war eher holprig und leider gab es auch in den letzten Wochen ein paar krankheitsbedingte Trainingsausfälle. Andererseits gibt Isabell auch Entwarnung: „Wir haben uns als Team ziemlich schnell zusammengefunden und der Vierer läuft ganz gut.“ Die Mannschaft möchte sich nicht zu viel Druck aufbauen: „Unser Ziel ist es zu zeigen, was in uns steckt und alles auf der Strecke zu lassen, damit wir am Ende mit unserer Leistungen zufrieden sein können. Am schönsten wäre es natürlich, wenn das zu einer Medaille reicht.“

„Wir freuen uns sehr auf die besten Nachwuchs-Ruderinnen und –Ruderer aus ganz Europa.“

Mit der Junioren-EM findet erstmals seit 2012 wieder ein World Rowing-Event in München statt. „Wir haben viel Zeit und Herzblut in die Bewerbung gesteckt. Weltklasse-Sportveranstaltungen gehören einfach auf eine olympische Regattabahn“, so Oliver Bettzieche, Vorstandsvorsitzende von Regatta München. „Wir freuen uns daher sehr, die besten Nachwuchs-Ruderinnen und -Ruderer aus ganz Europa an unserer Olympia-Regattastrecke begrüßen zu dürfen und erwarten spannende Rennen.“

„Besonders für unsere Nachwuchsruderer ist es wichtig, internationale Rennerfahrung zu sammeln, um sie auch weiter für den Sport zu begeistern. Nach einer unterbrochenen COVID-Rennsaison freuen wir uns darauf, unseren aufstrebenden Rudertalenten, die Paris 2024 und LA 2028 im Visier haben, neue Motivation und EM-Medaillen bieten zu können, bevor alle in das europäische Wintertraining gehen.“ 

Alle Rennen werden live auf dem FISA YouTube-Channel und auf worldrowing.com übertragen. Los geht es am Samstag um 09.30 Uhr. Einen genauen Zeitplan findet ihr hier.

Wir wünschen Emma, Isabell, Paul, Justus und dem gesamten deutschen Team viel Erfolg!

Baltic Cup 2021: Kompletter Medaillensatz für Sachsen

Beim diesjährigen Baltic Cup holten die vier sächsischen Teilnehmer einen kompletten Medaillensatz bei ihrer ersten internationalen Regatta. Zudem gewinnt das deutsche Team die Nationenwertung.

Während sich am 25. und 26.09.2021 die sächsische Ruderfamilie zur 30. Landesmeisterschaft in Eilenburg traf, fehlten vier unserer besten B-Junioren. Sie waren in Trakai, Litauen beim Baltic Cup am Start. Basierend auf ihren sehr guten Leistungen bei der deutschen U17-Jahrgangsmeisterschaft, haben sie sich ihre Nominierung redlich verdient. In den Sommerferien wurde fleißig trainiert, was sich nun ausgezahlt hat.

Sachsen-Express holt Gold mit Ansage

Timon Mehlhose (RV Triton Leipzig), Franz Rudolph, Cornelius Conrad (beide Dresdner Ruder-Club) und Simon Gimplinger (Hanauer RC Hassia, Ersatzmann für Lino Zastrow) hatten ein klares Ziel, sie wollten Gold. Und sie holten es sich.

Nach einer dominanten Vorstellung im Vorlauf am Samstag über 2.000 m, zeigten sie auch im Finale ihre Klasse auf der für B-Junioren ungewohnt langen Strecke. Mit über einer Bootslänge Vorsprung verwiesen sie Polen und Lettland auf die Plätze. Viel Zeit zum Feiern blieb nicht, denn am Sonntag stand noch die Sprintstrecke über 500m auf dem Programm

Schon im Vorlauf war abzusehen, dass es eine knappe Entscheidung um die Medaillen werden würde. Zum High Noon gab es dann den erwarteten Show Down ; ) Platz 1 bis 4 trennten am Ende nur weniger als 2 Sekunden. Leider fehlten unseren Männern am Ende 1,7 Sekunden auf Gold, aber mit 0,3 Sekunden Vorsprung konnten sie sich noch Bronze sichern.

Lukas Haaser mit Silber belohnt

Nach dem Verletzungspech im Frühjahr hat sich Lukas Haaser (Laubegaster Ruderverein Dresden) herausragend zurückgekämpft. Dank des dritten Platzes im Einer in Essen wurde er in der Bootsklasse für den Baltic Cup nominiert.

Im größten Teilnehmerfeld mit 13 Booten, holte sich Lukas über die 2.000 m die Silbermedaille. Den Vorlauf ist er taktisch klug gefahren und konnte ein paar Körner fürs Finale sparen. Am Nachmittag  musste er nur dem Norweger, der das Feld dominierte, den Vortritt lassen. Den Russen konnte der Dresdner mit über 3 Sekunden auf Abstand halten.

Im Sprint hatte Lukas leider etwas das Nachsehen und konnte nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Am Ende steht für ihn am Sonntag Platz 5.

Hoffnung für die Zukunft

Unseren herzlichen Glückwunsch zu diesen starken Leistungen. Insbesondere die Erfolge über die 2.000 m Distanz wecken schon jetzt Hoffnung, dass Lukas, Timon, Franz und Cornelius im kommenden Jahr schnell Anschluss an die Spitze im A-Juniorenbereich finden und sich für ihren nächsten internationalen Einsatz mit dem Adler auf der Brust empfehlen können. Wir drücken die Daumen!

Über den Baltic Cup

Der Baltic Cup ist ein Ländervergleichskampf zwischen den neun Baltischen Staaten (Ostseeanrainer) sowie Norwegen und Weißrussland. Seit 2020 können sich zudem andere Nationen auf einen Startplatz beim Organisationkomitee bewerben, die allerdings nicht in die Länderwertung einfließen. Dieses Jahr sind dadurch auch Mannschaften aus Georgien und Kasachstan gemeldet.

Samstags wird die olympische Distanz von 2.000 m gerudert und Sonntag wird über 500 m gesprintet. Traditionell nominiert der Deutsche Ruderverband 16- und 17-jährige Junioren und Juniorinnen, die gute Perspektiven haben im darauffolgenden Jahr in die Juniorennationalmannschaft zur WM berufen zu werden.

Der Sachsen-Express startet beim Baltic Cup 2021

Die meisten sächsischen Ruderinnen und Ruderer bereiten sich aktuell auf die Landesmeisterschaft am kommenden Wochenende vor. Vier Junioren B werden allerdings nicht dabei sein. Sie werden beim Baltic Cup in Trakai ihre erste internationale Regatta bestreiten.

Der Baltic Cup ist ein Ländervergleichskampf zwischen den neun Baltischen Staaten (Ostseeanrainer) sowie Norwegen und Weißrussland. Seit 2020 können sich zudem andere Nationen auf einen Startplatz beim Organisationkomitee bewerben, die allerdings nicht in die Länderwertung einfließen. Dieses Jahr sind dadurch auch Mannschaften aus Georgien und Kasachstan gemeldet.

Samstags wird die olympische Distanz von 2.000 m gerudert und Sonntag wird über 500 m gesprintet. Traditionell nominiert der Deutsche Ruderverband 16- und 17-jährige Junioren und Juniorinnen, die gute Perspektiven haben im darauffolgenden Jahr in die Juniorennationalmannschaft zur WM berufen zu werden.

Auf Grund der Corona-Pandemie wurde der diesjährige Baltic Cup von Kopenhagen nach Trakai verlegt. Insgesamt werden 167 Ruderinnen und Ruderer aus 13 Ländern starten. Für das deutsche Team sind 25 Sportlerinnen und Sportler nominiert. Darunter auch vier Sachsen.

Veränderung im Sachsen-Express

Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaft U17 in Essen konnte sich der Sachsen-Express mit Lino Zastrow (USV TU Dresden), Timon Mehlhose (RV Triton Leipzig), Franz Rudolph, Cornelius Conrad und Steuerfrau Emma Lauri Mehner (alle Dresdner Ruder-Club) mit einem fulminanten Endspurt knapp gegen eine Renngemeinschaft aus Hessen durchsetzen. Die tolle Leistung wurde mit der Nominierung der Mannschaft für den Baltic Cup belohnt.

Nur Steuerfrau Emma Lauri Mehner muss ihren Jungs aus der Ferne die Daumen drücken, da beim Baltic Cup nur ungesteuerte Boote starten. Aber auch Emma darf sich auf ihren ersten internationalen Start freuen. Sie ist als Steuerfrau des Junioren-Achters bei der Junioren-Europameisterschaft nominiert, die im Oktober in München stattfinden soll.

Einziger Wermutstropfen ist, dass sich Lino Zastrow in der Wettkampfvorbereitung beim deutsch-französischen Leistungssportaustausch in Hamburg leider verletzt hat und somit nicht mit nach Litauen fahren kann. Für ihn sitzt nun Simon Gimplinger (Hanauer RC Hassia) im Boot. Bei der deutschen Meisterschaft waren sie noch Gegner und nun stellen sich unsere drei Sachsen gemeinsam mit dem Hessen der internationalen Konkurrenz.

Lukas Haaser im Skiff

Auch Lukas Haaser (Laubegaster Ruderverein Dresden) wird in Trakai an den Start gehen. Nachdem er im Frühjahr verletzungsbedingt seinen Platz im Doppelvierer an den Leipziger Timon Mehlhose abtreten musste, war er pünktlich zur Meisterschaft wieder fit und holte eine hervorragende Bronzemedaille im Einer. Lediglich Lorenz Grimm und Julian-Alexander Waller aus Schweinfurt waren schneller als er. Die beiden werden in Trakai den Doppelzweier fahren und Lukas wird sich im Einer der internationalen Konkurrenz stellen.

Wir wünschen Timon, Franz, Cornelius und Lukas sowie dem gesamten deutschen Team viel Erfolg und viel Spaß bei ihrer ersten internationalen Regatta.

BW 2021: Es leuchtet grün auf dem Salzgittersee

Das lange Warten hat sich gelohnt. Das Team der Ruderjugend Sachsen holt viermal Gold und viermal Silber beim Bundeswettbewerb 2021 in Salzgitter. In der Pokalwertung der Bundesländer steht Platz 4 auf der Langstrecke und Platz 3 bei der Bundesregatta zu Buche.

Dieses Jahr war alles ein bisschen anders beim Bundeswettbewerb. Um die Teilnehmerzahl corona-konform zu beschränken, durften nur die älteren Jahrgänge (13- und 14-Jährige) gemeldet werden und auch nur eine Mannschaft pro Bootklasse. Es gab ein umfassendes Hygienekonzept, dass von allen Teilnehmenden und dem Orgateam vorbildlich umgesetzt wurde.

Durch die vielen Regattaabsagen im Frühjahr gab es kaum bzw. keine länderübergreifende Leistungsvergleiche, so dass die Regatta ein bisschen zur Wundertüte wurde. Die Spannung und Aufregung war bei allen somit ein bisschen höher als in den anderen Jahren.

Ruderjugend Sachsen beweist Ausdauer über 3.000 Meter

Unsere Mädchen und Jungen aus Sachsen haben das sehr gut gemeistert, wie die Medaillenausbeute und Platzierung der Ruderjugend Sachsen in der Pokalwertung zeigt. Bei der Langstrecke über 3.000 m am Samstagvormittag holten die sächsischen Mannschaften einmal Silber und zweimal Gold. Insgesamt konnten sich 5 von 10 Booten für den 1. Lauf der Bundesregatta qualifizieren, d.h. diese fünf waren unter den sechs zeitschnellsten ihrer Wertungsklasse. Eine richtig starke Leistung des gesamten Teams.

Kurze Pause vorm Allgemeinen Sportwettbewerb

Nach einer sehr kurzen Verschnaufpause ging es schon am frühen Nachmittag beim Allgemeinen Sportwettbewerb um die nächsten Medaillen. Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Köpfchen waren gefragt, um möglichst viele Punkte zu holen. Auf dem Programm standen Aufgaben wie Rückwärtslaufen im Quadrat, Seilspringen, Ergo-Sprint und Wissensquiz. Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr eine relative Punktewertung, so dass auch Teams mit einer kleinen Teilnehmerzahl eine Chance auf den Sieg hatten. Die Ruderjugend Sachsen holte in seiner Abteilung den dritten Platz und insgesamt den 7. Platz. Hier haben wir unser Potenzial leider nicht ausgeschöpft.

Starkes Teamergebnis bei der Bundesregatta

Richtig spannend wurde es am Sonntag bei der Bundesregatta über 1.000 m. Da offiziell keine Zuschauer zugelassen waren, haben sich die Kinder gegenseitig laut und energisch angefeuert. Und immer wieder sah man das leuchtende Grün des Team Sachsen über das Wasser fliegen. Über die Normalstrecke holten die Mädchen und Jungen zweimal Gold und dreimal Silber in ihren Abteilungen.

Landesjugendleiter Steffen Buschmann freut sich über die hervorragende Teamleistung: „Ich bin begeistert von der Gesamtleistung des Teams Sachsen! Der dritte Platz in der Länderwertung der Bundesregatta ist ein Ausrufezeichen, hier hat jede Bootsmannschaft mit Punkten beigetragen. Und dahinter stehen enorm engagierte, ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer. Danke für diese tolle Arbeit.“

Vielen Dank für die sehr gute Organisation

Bei strahlendem Sonnenschein ging die Siegerehrung mit einer fast nicht mehr endenden Laola-Welle dann doch pünktlich zu Ende. Unser herzlicher Dank gilt dem gesamten Team der Deutschen Ruderjugend und des Orgateams Salzgitter, die ein tolles Regattawochenende unter nicht ganz einfachen Voraussetzungen auf die Beine gestellt haben. Auch ein riesengroßes Dankeschön an das Betreuerteam der Ruderjugend Sachsen und unseren Jugendleiter Steffen Buschmann, ohne die diese erfolgreiche Teilnahme unseres Teams nicht möglich gewesen wäre. Und herzlichen Glückwunsch an alle unsere Mädchen und Jungen der Ruderjugend Sachsen zu den erreichten Platzierungen.

Ach ja, ich hatte die Ehre das ganze aus Sicht einer Wettkampfrichterin mitzuerleben und live vor Ort dabei zu sein. Und auch das hat mega Freude gemacht.  So ein Bundeswettbewerb hat schon sein ganz besonderes Feeling.

Wir ziehen unseren Hut vor unseren Medaillengewinnerinnen und -gewinnern

Aenna Höfer, Liara Igel, Sarah Gschwender, Mia Laux und Stf. Mena-Pia Maier vom SC DHfK Leipzig holen im Doppelvierer der Mädchen als gesamtschnellstes Boot Gold auf der Langstrecke und Silber mit nur 0,7 Sekunden Rückstand bei der Bundesregatta. Eine absolut hervorragende Leistung!

Der Doppelvierer des USV TU Dresden mit Flynn Breuer, Felix Krones, Christian Müller, Philipp Prüfer und Stm. Jonathan Joel Rosenberg holen auf der Langstrecke Silber in ihrer Abteilung (Platz 7) und gewinnen den 2. Lauf am Sonntag. Starke Vorstellung!

Für unseren Leichtgewichts-Doppelzweier der Jungen mit Milan Mende und Damian Rosenberg vom USV TU Dresden gibt es Silber und Gesamtplatz 2 über die 1.000 m. Tolles Rennen!

Der Mix-Doppelvierer vom Pirnaer Ruderverein mit Lukas Kühnel, Robin Padberg, Joanna Legler, Cira Löhmar und Stm. Fritz Reichel holt Gold in der Abteilung bei der Langstrecke (Gesamtplatz 3). Respekt vor so viel Ausdauer!

Im Mädchen Doppelzweier holen Emily Steinchen und Klara Jande vom Pirnaer Ruderverein einen deutlichen Abteilungssieg über die 1.000 m. Herzlichen Glückwunsch!

Auch Helene Weist vom Ruderclub Eilenburg sichert sich eine Medaille am Sonntag. Im Leichtgewichts-Einer holt sie Silber in der 2. Abteilung. Tolle Leistung!

Für Anthony Hobert vom Pirnaer Ruderverein hat es im Einer leider nicht zu einer Medaille gereicht, aber Platz 3 auf der Langstrecke und Platz 4 in der 1. Abteilung am Sonntag sind trotzdem eine starke Leistung.

Bleibt alle gesund und fit, damit wir uns bei der Landesmeisterschaft alle wiedersehen!

Text: Simone Haubner

Bilder: DRV/Derlien, meinruderbild.de/Derlien, DHfK/Weiße, LRVS/Haubner

Bundeswettbewerb 2021

Nach langem Warten, Bangen und Zittern, geht es nun endlich los. Am Wochenende (04./05.09.2021) findet der Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen in Salzgitter statt. Die Boote sind verladen, Proviant eingepackt, Einteiler und T-Shirt sind dabei, Corona-Test ist negativ und der Gesundheitsfragebogen ist ausgefüllt. Jetzt kann es losgehen für unsere 25 sächsischen Ruderinnen und Ruderer.

Auf Grund der Corona-Auflagen musste die Deutsche Ruderjugend leider die Teilnehmerzahl reduzieren. Es dürfen nur die 13- und 14-Jährigen teilnehmen. Zudem wurde das Programm etwas gestrafft, so dass die Langstrecke und der allgemeine Sportwettkampf am Sonnabend stattfinden und die Bundesregatta über 1000m am Sonntag. Dennoch sind wir froh, dass der Bundeswettbewerb überhaupt stattfindet.

Die Ruderjugend Sachsen hatte vor den Sommerferien einen internen Langstreckenausscheid veranstaltet, um das diesjährige Team zu nominieren. Dabei konnten sich 25 Sportlerinnen und Sportler aus 6 Vereinen qualifizieren. Sie trafen sich dann noch einmal in Dresden, um die Übungen des allgemeinen Sportwettkampfes zu trainieren und sich im Team besser kennenzulernen.

In den Sommerferien konnte in den einzelnen Mannschaften noch einmal gut trainiert werden, so dass alle gut vorbereitet und mit viel Motivation heute nach Salzgitter anreisen.

Zuschauer sind dieses Jahr leider nicht zugelassen. Aber: Die Rennen werden auch übertragen: Am Samstag per Audiostream und Sonntag auf Sportdeutschland-TV. Zudem gibt es Bereiche um den Salzgittersee, die nicht zum Veranstaltungsgelände gehören, und somit als öffentliche Bereiche jedem zugänglich sind.

Wir wünschen dem Team Sachsen viel Erfolg und viel Spaß! Wir drücken euch die Daumen. 

Erfolge bei den Junioren-Weltmeisterschaften

Zwei Mal Gold, drei Mal Silber und vier Mal Bronze – bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Plovdiv (Bulgarien) hat der Deutsche Ruderverband unter 43 teilnehmenden Nationen die meisten Medaillen geholt.

„Ich bin mit unserem Ergebnis sehr zufrieden“, sagte U-19-Bundestrainer Bernd Nennhaus nach dem Finaltag und wollte kein Trübsal blasen, weil es bei der letzten Junioren-WM 2019 noch zu fünf Titeln gereicht hatte. Für ihn stand die gute Mannschaftsleistung im Vordergrund. „Wir sind mit neun Bootsklassen in die Medaillen gekommen und haben 12 von 14 Booten in die A-Finals gebracht“, unterstrich Nennhaus. Der erste internationale Wettkampf nach eineinhalb Jahren Zwangspause wegen der Corona-Pandemie habe „bewiesen, dass wir zur Weltspitze gehören. Nun hoffe ich, dass wir in den nächsten Jahren wieder in den normalen Rhythmus kommen.“

Für den Dresdner Carl Sgonina (Dresdner Ruder-Club 1902 e.V.) war es die erste internationale Regatta im Trikot der Nationalmannschaft. Gemeinsam mit Maximilian Ketzel, Tom Thomas, Kryštof Janáč und Steuermann Elias Fabian startete der 16-Jährige im Juniorenvierer mit Steuermann gegen neun andere Nationen. Nach einem umkämpften Vorlauf fand die junge Mannschaft im Hoffnungslauf gut zueinander und konnte sich einen Platz im A-Finale sichern. Im Medaillenrennen verpasste die Crew von Trainer Sven Carstens leider auf der ersten Streckenhälfte den Anschluss. Auf der zweiten Streckenhälfte konnten sie dann ihre Stärke noch einmal ausspielen und sich im Schlussspurt zumindest von Russland deutlich absetzen. Der Sieg ging an Italien vor der Türkei und Frankreich.

„Im Finale haben wir uns leider etwas unter Wert verkauft, aber alles in allem bin ich glücklich, dabei gewesen zu sein“, so das Fazit von Carl. Der Sportschüler fügt noch hinzu: „Es ist schon etwas ganz besonderes mit dem Adler auf der Brust an den Start zu gehen, das macht natürlich Lust auf mehr.“ Jetzt stehen aber erstmal zwei wohlverdiente Wochen Erholungsurlaub an, bevor im Herbst- und Wintertraining die Grundlagen für die nächsten Erfolge gelegt werden.