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Die Regattasaison 2022 nimmt Fahrt auf

Nach dem Saisonauftakt bei der traditionellen Kaderlangstrecke in Leipzig-Burghausen vor drei Wochen, stehen am kommenden Wochenende (22.-24. April 2022) die nächsten Regatten an. Für die Kaderathletinnen und -athleten geht es nach Krefeld, wo die Deutsche Kleinbootmeisterschaft und die Leistungsüberprüfung der Juniorinnen und Junioren A ausgetragen werden. Knapp 600 Kilometer entfernt findet zeitgleich die Berliner Frühregatta statt.

9 Sachsen fahren um Titel bei der Deutschen Kleinbootmeisterschaft

Simon Schubert und Constantin Conrad bei der Langstrecke Leipzig 2022
(Bild: meinruderbild.de/Seyb)

Bei der Kleinbootmeisterschaft ist das Team Sachsen mit neun Sportlerinnen und Sportlern vertreten. Constantin Conrad (Dresdner Ruder-Club) und Simon Schubert (USV TU Dresden) gehen besonders aussichtsreich ins Rennen. Nach Platz 4 bei der U23 EM 2020, holten sie im Zweier ohne Platz 11 bei der U23 WM im vergangenen Jahr. Auch dieses Jahr wollen die Schützlinge des Bundesstützpunkt-Trainers Tim Grohmann im U23-Bereich international um Medaillen kämpfen. Den Grundstein haben die beiden mit einem 6. Platz bei der Kaderlangstrecke als schnellstes reines U23-Boot bereits gelegt. Jetzt gilt es diese starke Leistung auch auf dem Elfrather See über die 2.000 Meter zu bestätigen.

Auch Katja Fuhrmann (Laubegaster Ruderverein Dresden) möchte im Frauenriemenbereich wieder international mitmischen und ihre U23-Erfolgswelle weiter in den A-Bereich tragen. 2020 holte sie im Achter Gold bei der U23 EM und im vergangenen Jahr gab es Bronze bei der U23 WM in Racice. Gemeinsam mit Christin Stöhner (Olympischer RC Rostock) war sie bei der Leipziger Langstrecke lange auf Medaillenkurs. Doch auf dem letzten Kilometer ging leider gar nichts mehr und so stand am Ende Platz 5. In Krefeld werden die Karten neu gemischt.

Deutlich schwerere Überzeugungsarbeit müssen Paul Hendrik Dohrmann (Wurzener Rudervereinigung) und William Strulick (SC DHfK Leipzig) in Krefeld leisten. Für die beiden in Dortmund trainierenden Sportler lief es bei der Langstrecke leider nicht rund. Paul kam mit seinem Zweierpartner Ole Kruse (RV Münster) nicht über Platz 21 hinaus. Für William stand am Ende Platz 23 im Männereiner. Beide wollen dieses Jahr den Anschluss im A-Bereich finden und einen Rollsitz bei der WM oder EM besetzen. Dafür muss in Krefeld schon ein kleines Wunder her. Wir drücken auf jeden Fall die Daumen.

Aus Sachsen starten bei der Kleinbootmeisterschaft zudem Pia Nichelmann (RV Triton Leipzig), Johanna Sinkewitz (Hallesche-Ruder-Vereinigung Böllberg/ vorher Pirnaer Ruderverein), Elrond Kullmann (Berliner Ruder-Club/ vorher Dresdner Ruder-Club) und Victoria Hory (SC DHfK Leipzig).

Ein starkes Dutzend aus Sachsen startet bei der Leistungsüberprüfung Junior A

Carl Sgonina und Paul Stern gewinnen die Kaderlangstrecke Leipzig 2022 im JM A 2-
(Bild: meinruderbild.de/Seyb)

Für die 17- und 18-Jährigen geht es in Krefeld ebenfalls um Ranglistenpunkte, um sich beim Juniorenbundestrainer Adrian Bretting für internationale Einsätze zu empfehlen.

Carl Sgonina und Paul Stern (beide Dresdner Ruder-Club) konnten mit ihrem Sieg im Zweier ohne bei der Leipziger Langstrecke schon ein erstes Ausrufezeichen setzen. Gleiches gelang Cornelius Conrad (Dresdner Ruder-Club) im Einer. Alle drei hatten im vergangenen Jahr bereits erste internationale Erfahrungen sammeln können (Carl bei der JWM, Paul bei der JEM und Cornelius beim Baltic Cup) und sind jetzt heiß auf mehr.

Auch auf die Leistung von Lukas Haaser (Laubegaster Ruderverein Dresden) sind wir gespannt. Nach Bronze im Junior Einer B bei der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft 2021, holte er Silber über 2.000 Meter beim Baltic Cup. Mit Platz 8 bei der Langstrecke hatte er einen soliden Einstand im Junior-A-Bereich und hat noch alle Chancen auch in diesem Jahr wieder international mit dabei zu sein.

Das sächsische Dutzend wird komplettiert durch Lene Holkenbrink (SC DHfK Leipzig), Layla-Natalie Eckert (SC DHfK Leipzig), Isabell Heine (Dresdner Ruderverein), Lilly Waske (Dresdner Ruder-Club), Timon Mehlhose (RV Triton Leipzig), Tim Laux (SC DHfK Leipzig), Lino Zastrow (USV TU Dresden) und Franz Rudolph (Dresdner Ruder-Club).

Team Sachsen ist mit über 70 Sportlerinnen und Sportlern in Berlin-Grünau dabei

Für viele unserer jüngeren Ruderinnen und Ruderer geht es am gleichen Wochenende nach Berlin zur Früh-Regatta. Dieses Jahr ist das Team Sachsen mit insgesamt 73 Teilnehmenden am Start, die in insgesamt 76 Rennen um die Medaillen mit kämpfen werden.

Die Früh-Regatta ist eine erste Standortbestimmung nach dem Wintertraining und für manche gar die erste Regatta überhaupt. Unsere Trainerinnen und Trainer schauen hier besonders auf die Leistungen der 12- bis 14-Jährigen mit Hinblick auf mögliche Mannschaftsbildungen zum Bundeswettbewerb. Aber auch die Ranglistenrennen der B-Junioren haben für die Mannschaftsbildung für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U17 einen hohen Stellenwert.

Wir wünschen dem gesamten Team Sachsen viel Glück, viel Erfolg und vor allem viel Spaß! Wir drücken euch allen die Daumen!

Premiere der Mitteldeutschen Ruderergometer-Meisterschaft im World Wide Web

Die Ruderinnen und Ruderer aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stellten sich am vergangenen Samstag (15.01.2022) dem Kampf gegen die Technik, den inneren Schweinehund und der Konkurrenz bei der ersten virtuellen Mitteldeutschen Ruderergometer-Meisterschaft.

Wo sonst die Rudermaschinen in der Ernst-Grube-Halle surren, bleibt es dieses Jahr still. Corona beherrscht immer noch den Sport. Aber die Ruderer haben eine Alternative gefunden, wie sie trotzdem ein gemeinsames Kräftemessen realisieren können.  Per Computerprogramm wurden die Ruderergometer virtuell vernetzt und die Sportlerinnen und Sportler konnten aus ihren Vereinen oder sogar aus dem Wohnzimmer an der Meisterschaft teilnehmen. Per Videostream, der gekonnt von Axel Bäumling moderiert wurde, konnten zudem Oma und Opa und die ganze Welt aus der Ferne mit jubeln.

„Schon Ende letzten Jahres haben wir uns dazu entschieden, die diesjährige Ergometermeisterschaft virtuell auszutragen. Die Entscheidung war goldrichtig. Da sprechen die Zahlen für sich: rund 300 Teilnehmende aus  30 Vereinen aus allen drei Bundesländern und sogar darüber hinaus. So viele hatten wir selbst in den letzten Jahren nicht unter normalen Bedingungen. Da sieht man, dass die Ruderer unbedingt wieder Lust auf Wettkämpfe haben und sich auch nicht scheuen, etwas neues auszuprobieren.“ freut sich die Eventorganisatorin Kristin Kühne über den großen Zuspruch zum neuen Format.

Insgesamt wurden 34 Titel in den verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen vergeben von den 11-jährigen Anfängern bis hin zum Mastersruderer Ü70. Dabei gingen die Podestplätze an 22 unterschiedliche Vereine. Erfolgreichster Verein war Pirna mit 6 Meistertiteln und insgesamt 26 Podestplätzen.

Kristin Kühne möchte insbesondere den Vereinen ein großes Dankeschön sagen: „Sie haben sich auf dieses Experiment mit uns eingelassen und in ihren Bootshäusern vor Ort alles technisch erst möglich gemacht. Es war einfach toll zu sehen, wieviel Mühe und Herzblut auch von Seiten der Trainerinnen und Betreuer in das Event reingesteckt wurde.“

Alle Ergebnisse findet ihr hier: https://regatta.time-team.nl/mrm/2022/

Hier geht es zum Video des ersten Rennen: https://www.youtube.com/watch?v=T0UrJc68uAk

Hier findet ihr die Aufzeichnungen des zweiten Streams (ab Rennen 3, bei Rennen 2 hatte leider das Internet versagt): https://www.youtube.com/watch?v=qWZHgdbs4rk&t=822s

Mitteldeutsche Ruderergometer-Meisterschaft (Stand 18.01.)

Am 22. Januar 2022 findet die Mitteldeutsche Ruderergometer-Meisterschaft online statt. Die Meisterschaft ist ein gemeinsames Projekt der Landesruderverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Der virtuelle Wettkampf wird über die Software „Home Race“ von TIME TEAM Regatta Systems stattfinden (niederländische Firma).

Es wird folgendes Material benötigt:

  1. Concept2 Ergometer mit PM3-/PM4-/PM5-Monitor
  2. USB-A/B-Kabel
  3. Internetverbindung
  4. Laptop/Computer
  5. Google Chrome

Hier findet ihr die Ausschreibung und weitere wichtige Informationen, insbesondere zu den technischen Voraussetzungen:

2022_MD-Ergo_Ausschreibung_Anl_Time-Team-Homerace_Handbuch

2022_MD-Ergo_Ausschreibung_Anl_TN-Info

Die Ausschreibung findet ihr auch im DRV-Verwaltungsportal.


Die erste virtuelle Mitteldeutsche Ruderergometer-Meisterschaft rückt immer näher und das Org-Team möchte euch heute ein Update zukommen lassen. 

Warum ein neues Meldeergebnis?

Nach einem Hinweis unseres technischen Dienstleisters (Time Team) musste das Meldeergebnis noch einmal überarbeitet werden. Das aktuelle Meldeergebnis findet ihr hier: Meldeergebnis (Stand 18.01.2022). Die bislang eingegangenen Ab- und Nachmeldungen wurden bereits berücksichtigt.

Immer up-do-date seid ihr auf der Website zur Meisterschaft: https://regatta.time-team.nl/mrm/2022/ – Dort findet ihr alle Meldungen, die Renneinteilungen und am Wettkampftag den Live-Tracker sowie die Ergebnisse gruppiert nach Events (Leistungsgruppen/ Altersklassen) bzw. Races. 

Events? Races? Wie bitte, was?!

Es schaut so aus, als würden einzelne Rennen willkürlich zusammengelegt worden sein. Das ist nicht ganz richtig. In der virtuellen Ergometer-Welt wird zwischen ‚Events‘ und ‚Races‘ unterschieden. Ein ‚Event‘ entspricht am ehesten dem konkreten Rennen einer Altersklasse oder Leistungsgruppe auf dem Wasser. In einem ‚Race‘ können verschiedene ‚Events‘ parallel stattfinden. Wer die letzten World Rowing Indoor Championships verfolgt hat, kennt das Prozedere bereits. Keine Angst, die jeweiligen Events werden einzeln gewertet und ausgewiesen.

Im Live-Tracker bzw. auf den Homerace-Bildschirmen/ Laptops sind die jeweiligen Boote der jeweiligen Altersklassen oder Leistungsgruppen farblich getrennt, auch das Ranking erfolgt für die konkrete Leistungsgruppe.  Auf dem Erg-Monitor werden nur die Infos des „eigenen“ Rennens (event) angezeigt. Im Homerace-Handbuch findet ihr eine detaillierte Abbildung. Das bedeutet allerdings auch, dass bei SportlerInnen, die die Einzigen in ihrer AK bzw. Lgr. sind, auf dem Erg-Monitor keine Information zu weiteren Aktiven der anderen AK bzw. Lgr. angezeigt werden.

Wir haben beim Erstellen des Zeitplans die uns bekannten Einschränkungen bzgl. der maximalen Anzahl an vorhandenen Ergometern berücksichtigt. Bitte prüft, ob ihr für die jeweiligen Rennen ausreichend Ergometer habt. Im Falle von Engpässen gebt uns bitte schnellstmöglich unter wettkampf@sachsen-rudern.de Bescheid.

Einwahldaten für die Renn-Lobbys

Am Wettkampftag melden sich die Sportlerinnen mit ihrem persönlichen Secret (Zugangscode für die Race-Lobby) unter homerace.nl an – das Handling ist im Handbuch beschrieben. Wir empfehlen, das ganze Setting bereits vor dem Wettkampf schon einmal zu testen und auch den Verbindungstest auszuführen. Die Secrets werden in einer separaten E-Mail an die Obleute verschickt. Zusätzlich wird es pro Startenden und Rennen eine URL für die Übertragung eines Live-Videos geben.

Life is live

Um unsere virtuelle Meisterschaft lebendiger zu gestalten, bieten wir die Möglichkeit, dass die Sportlerinnen und Sportler während ihres Rennens ein Live-Video übertragen können. So können auch Oma und Opa live dabei sein und mitfiebern. Für das Live-Video-Streaming wird lediglich ein Smartphone mit bestehender Internetverbindung benötigt. Bei nicht ausreichender Bandbreite wird empfohlen, nicht dieselbe Internetverbindung wie für das Ergometer/Homerace zu verwenden, sondern bspw. auf Mobilfunk auszuweichen.

Das Video-Streaming wurde durch einen Sponsor ermöglicht und wir hoffen, dass viele von euch dieses tolle Feature nutzen, damit auch die Fans zu Hause wieder am Rudersport teilhaben können.

Das Video-Streaming ist freiwillig. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung hinsichtlich der Bildrechte. Wir bitten die Obleute vor Ort sicherzustellen, dass bei Minderjährigen die Zustimmung der Eltern vorliegt, dass ihre Kinder im Rahmen der Sportausübung gefilmt werden dürfen.

Obleutebesprechung(en)

Die Obleutebesprechung findet am Donnerstag, 20.01.2022 um 19 Uhr online via GoToMeeting statt. Die Einwahldaten wurden bereits per Email versand.

Ab- und Nachmeldungen schickt ihr bitte zeitnah per E-Mail an wettkampf@sachsen-rudern.de, die letzten Informationen werden wir am Samstag, 22.01.2022 um 8:15 Uhr während einer kurzen Obleutebesprechung mitteilen. Die Einwahldaten dafür erhaltet ihr rechtzeitig vorher.

Wir freuen uns auf ein tolles Event und verbleiben
mit rudersportlichen Grüßen

Kristin Kühne und
das MRM-Org-Team

Sachsen erfolgreich bei der DSM 2021

Am vergangenen Wochenende (09./10.10.2021) fanden in Bremen auf dem Werdersee die 25. Deutschen Sprintmeisterschaft statt. Über 1.000 Ruderinnen und Ruderer aus mehr als 80 Vereinen aus ganz Deutschland pilgerten in die Hansestadt an der Weser, um sich über die Sprintdistanz von 350m zu messen. Aus Sachsen waren insgesamt 43 Sportlerinnen und Sportler aus 6 Vereinen dabei, die in 16 Rennen an den Start gingen. Die Ausbeute: 1x Gold, 4x Silber und insgesamt 18 Top-Ten-Platzierungen.

Bei bestem goldenem Herbstwetter ging es auf dem Wasser heiß her. Manche Entscheidungen fielen im Hundertstelbereich. Es gab sogar das Kuriosum von zwei identischen Zeiten im Hoffnungslauf der Männer-Einer. Franz Cherubim (SSV Planeta Radebeul) musste deshalb in einem Zusatzlauf gegen Henri Deutscher noch einmal um den Platz im Halbfinale fahren. Leider unterlag er knapp mit weniger als 0,4 Sekunden, aber den Spaß war es wert.

Auch die B-Junioren aus Pirna konnten live erleben, wie eng es auf der Sprintdistanz zugeht. Im engsten Finalrennen des Wochenendes mussten sich Gero Oschmann, Leo Schmidt, Jamie Herold, Louis Bößert und Steuermann Lucas Kramer mit 2 Hundertstelsekunden hinter Schleswig-Holstein geschlagen geben. Aber sie gewannen die Silbermedaille mit nur 3 Hundertstel Vorsprung auf Essen. Das war Sprintrudern vom Feinsten.

Am Sonntag holten sich Gero Oschmann und Leo Schmidt ihren zweiten Vizetitel, diesmal im Doppelzweier.

Einen besonders erfolgreichen Sonntag hatte Eyleen Ebschner vom Pirnaer Ruderverein. Im Doppelzweier der B-Juniorinnen holten sie gemeinsam mit Nadia Brust den Vizetitel. Keine anderthalb Stunden später durfte sie schon wieder am Siegersteg anlegen. Gemeinsam mit Julia Stadnicki stand sie nun ganz oben auf dem Treppchen und jubelte über Gold im Doppelzweier der A-Juniorinnen. In dem Finale waren übrigens gleich drei sächsische Mannschaften vertreten, die Juniorinnen vom Pirnaer Ruderverein, der Dresdner Ruderverein mit Cate-Lynn Rochow und Annika Hentzschel (Platz 4) sowie der USV TU Dresden mit Aimee Schellenberg und Floria Herget (Platz 6). Herzlichen Glückwunsch zu diesen starken Leistungen!

Im A-Junioren-Bereich freuen wir uns zudem über die Silbermedaille im Junioren-Doppelvierer für den Dresdner Ruderverein mit  Julius Frederik Eggenstein, André Montan, Albert Martin Kubista und Tom Olbrich.

In Summe war das Wochenende für alle Teilnehmenden, den Veranstalter und Ausrichter als Erfolg einzustufen. Die Stimmung vor Ort war aufgrund der spannenden Rennen und des Wetters hervorragend. Auch ein paar Zuschauerinnen und Zuschauer fanden den Weg an den Werdersee und unterstützten die Ruderinnen und Ruderer lautstark.

Ein großes Dankeschön an den Ausrichter und das gesamte Orga-Team der Ruderabteilung des Bremer-Sportclubs, die bei allen Beteiligten für eine entspannte und herzliche Stimmung an dem Wochenende gesorgt haben und eine tolle 25. Sprintmeisterschaft auf die Beine gestellt haben.

Alle Ergebnisse könnt ihr hier noch einmal nachlesen.

Die Rennen von Tag 1 könnt ihr auf Sportdeutschland.tv noch einmal anschauen.

Die Rennen von Tag 2 findet ihr hier.

Junioren-EM 2021: Junioren-Achter holt Bronze

Knapp ein Jahr vor den European Championships in München herrschte schon am vergangenen Wochenende Europameisterschaftsfeeling auf der Olympia-Regattastrecke in München-Oberschleißheim. Bei schönstem Sonnenschein, aber anspruchsvollem Gegenwind, kämpften die U19 Juniorinnen und Junioren um die Medaillen. Für fast alle deutschen Sportlerinnen und Sportler war es der erste internationale Auftritt, bei dem es vordergründig darum ging, Erfahrungen zu sammeln und internationale Regattaluft zu schnuppern. So auch für Isabell Heine, Justus Meis, Paul Stern und Emma Lauri Mehner aus Dresden.

Juniorinnen-Doppelvierer kämpft sich ins Finale

Isabell Heine (Dresdner Ruderverein) und ihre Mannschaft im Juniorinnen-Doppelvierer erkämpften sich einen Platz im Finale der Top 6. Dort mussten sie allerdings den krankheitsbedingten Trainingsrückstand Tribut zollen. So zog die internationale Konkurrenz um die Juniorweltmeisterinnen aus der Schweiz und den Vizeweltmeisterinnen aus Italien schon früh davon und das deutsche Boot holte am Ende den 6. Platz.

Isabell zieht ein versöhnliches Fazit: „Wir haben aus jedem Rennen etwas lernen können. Vom Vorlauf zum Hoffnungslauf haben wir einen riesen Sprung gemacht. Das Finale ist zwar nicht ganz so gelaufen, wie erhofft, aber wir sind trotzdem alle zufrieden mit dem Ergebnis. Schließlich haben wir das abgerufen, was wir konnten. Für mich gibt es nächstes Jahr die Chance nochmal anzugreifen und es besser zu machen.“

Auf dem FISA Youtube-Kanal könnt ihr die Rennen noch einmal anschauen:

Vorlauf ab 1:39:42

Hoffnungslauf ab 1:03:53

Finale ab 2:35:34

Junioren-Doppelvierer zahlt Lehrgeld

Gold sollte es werden, am Ende steht Platz 6 für den Junioren-Doppelvierer mit Justus Meis (USV TU Dresden). Nach einem souveränen Sieg im Halbfinale gingen die Deutschen als Mitfavoriten ins Finale. Auf der ersten Streckenhälfte lag das deutsche Boot noch auf aussichtsreicher Medaillenposition im dichten Feld. Doch auf den zweiten 1.000 m zogen nach und nach die Gegner vorbei und die Deutschen wurden auf den 6. Platz durchgereicht.

Auch wenn es nicht zu einer Medaille gereicht hat, ist der 6. Platz in der internationalen Konkurrenz ein sehr gutes Ergebnis. Immerhin waren alle Finalteilnehmer, außer die deutsche Mannschaft, in gleicher oder ähnlicher Besetzung bereits bei der Juniorenweltmeisterschaft dabei. Vielleicht hat
dieser Erfahrungsvorsprung am Ende den Unterschied gemacht.

Auf dem FISA Youtube-Kanal könnt ihr die Rennen noch einmal anschauen:

Vorlauf ab 1:49:38

Halbfinale ab 1:11:45

Finale ab 2:47:54

Junioren-Achter belohnt sich mit Bronze

Paul Stern (Dresdner Ruder-Club) sollte Recht behalten mit seinem Gefühl, eine Medaille im Achter holen zu können. Lautstark angetrieben von Steuerfrau und Vereinskameradin Emma Lauri Mehner konnte die deutsche Mannschaft im Finale vor allem auf der zweiten Streckenhälfte zulegen. In einem spannenden Rennen sicherten sie sich am Ende die wohlverdiente Bronzemedaille.

Paul zeigte sich sichtlich zufrieden nach dem Rennen: „Wir waren der jüngste Achter und dafür kann sich das Ergebnis echt sehen lassen.“ Steuerfrau Emma freut sich mit ihrer Mannschaft: „Es hat riesig Spaß gemacht mit den Jungs auf internationaler Bühne das zu zeigen, was wir uns im Training erarbeitet haben. Da bin ich extrem stolz drauf.“

Auf dem FISA Youtube-Kanal könnt ihr die Rennen noch einmal anschauen:

Vorlauf ab 2:10:23

Finale ab 3:35:42

Siegerehrung ab 3:54:20

Wertvolle internationale Erfahrung

Landesstützpunkt-Trainerin Claudia Herpertz zieht ein positives Fazit: „Aus sächsischer Sicht waren wir mit drei A-Finalteilnahmen sehr gut vertreten. Insbesondere die Bronzemedaille im Juniorenachter ist eine tolle Leistung.“ Die Trainerin ergänzt: „Man darf dabei auch nicht vergessen, dass Emma noch B-Juniorin ist und somit noch zwei Jahre hat, um sich im Junior-A-Bereich zu beweisen. Und auch Isabell, Justus und Paul können die wertvollen Erfahrungen mitnehmen und nächstes Jahr noch einmal bei den Junioren angreifen.“

Junioren-EM 2021: Vier Sachsen mit dabei

500 Athletinnen und Athleten aus 27 Ländern werden am kommenden Wochenende (09./10. Oktober) bei den Junioren-Europameisterschaften in München an den Start gehen.  Die Regatta auf der Olympia-Regattastrecke war zunächst für Mai geplant, wurde aber aufgrund der Corona-Pandemie auf den Oktober-Termin verschoben.

Der Deutsche Ruderverband geht mit einer relativ jungen Mannschaft in allen 14 Bootsklassen an den Start und ist damit die größte Nation vor Ort. Aber auch Italien und Polen treten mit großen Teams an. Das Meldeergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Beim Junioren-Doppelvierer haben insgesamt 18 Boote gemeldet. Aber auch der JM2x mit 17 und der JM1x mit 16 Meldungen ist stark besetzt. „Da geht es definitiv heiß her. Fast alle Rennen haben Vorläufe und in sieben von 14 Bootsklassen werden Halbfinals gerudert.“, erklärt Junioren-Bundestrainerin Sabine Tschäge.

Auch vier Sachsen sind für die JEM nominiert und freuen sich auf ihre erste internationale Regatta.

„Wir können eine Medaille holen“

Steuerfrau Emma Lauri Mehner und Paul Stern (beide Dresdner Ruder-Club) starten zusammen im Juniorenachter. Die Vorbereitung lief sehr gut und mit jeder Trainingseinheit konnte sich die Mannschaft weiterentwickeln und besser aufeinander abstimmen. Emma und Paul sind sich einig, dass die Stimmung im Achter super ist und alle heiß sind auf die Europameisterschaft. „Es macht extrem Spaß mit den Jungs, einfach dadurch, dass wir sobald es ernst wird, alle zusammenhalten und das gleiche Ziel vor Augen haben.“, meint Emma über ihre Mannschaft. Dabei haben sie die Medaillenränge im Blick. Paul geht optimistisch in die Regatta: „Ich habe das Gefühl, dass wir uns eine Medaille holen können. Verdient hätte sie jeder aus unserem Team.“

„Unser Ziel ist ganz klar Gold!“

Tief stapeln ist den Jungs im Doppelvierer fremd. Justus Meis (USV TU Dresden) und sein Team gehen nach einer sehr guten Vorbereitung selbstbewusst in das Regattawochenende: „Wir sind als Team zusammengewachsen und jetzt heiß auf die Rennen. Unser Ziel ist ganz klar Gold!“ Dafür müssen sie sich im größten Teilnehmerfeld der Regatta gegen 17 andere Mannschaften durchsetzen. Unter anderem treffen sie auf die Juniorenvizeweltmeister aus Italien und die JWM-Drittplatzierten aus Tschechien.

„Alles auf der Strecke lassen“

Die Vorbereitung für Isabell Heine (Dresdner Ruderverein) im Juniorinnen-Doppelvierer war eher holprig und leider gab es auch in den letzten Wochen ein paar krankheitsbedingte Trainingsausfälle. Andererseits gibt Isabell auch Entwarnung: „Wir haben uns als Team ziemlich schnell zusammengefunden und der Vierer läuft ganz gut.“ Die Mannschaft möchte sich nicht zu viel Druck aufbauen: „Unser Ziel ist es zu zeigen, was in uns steckt und alles auf der Strecke zu lassen, damit wir am Ende mit unserer Leistungen zufrieden sein können. Am schönsten wäre es natürlich, wenn das zu einer Medaille reicht.“

„Wir freuen uns sehr auf die besten Nachwuchs-Ruderinnen und –Ruderer aus ganz Europa.“

Mit der Junioren-EM findet erstmals seit 2012 wieder ein World Rowing-Event in München statt. „Wir haben viel Zeit und Herzblut in die Bewerbung gesteckt. Weltklasse-Sportveranstaltungen gehören einfach auf eine olympische Regattabahn“, so Oliver Bettzieche, Vorstandsvorsitzende von Regatta München. „Wir freuen uns daher sehr, die besten Nachwuchs-Ruderinnen und -Ruderer aus ganz Europa an unserer Olympia-Regattastrecke begrüßen zu dürfen und erwarten spannende Rennen.“

„Besonders für unsere Nachwuchsruderer ist es wichtig, internationale Rennerfahrung zu sammeln, um sie auch weiter für den Sport zu begeistern. Nach einer unterbrochenen COVID-Rennsaison freuen wir uns darauf, unseren aufstrebenden Rudertalenten, die Paris 2024 und LA 2028 im Visier haben, neue Motivation und EM-Medaillen bieten zu können, bevor alle in das europäische Wintertraining gehen.“ 

Alle Rennen werden live auf dem FISA YouTube-Channel und auf worldrowing.com übertragen. Los geht es am Samstag um 09.30 Uhr. Einen genauen Zeitplan findet ihr hier.

Wir wünschen Emma, Isabell, Paul, Justus und dem gesamten deutschen Team viel Erfolg!

Landesmeisterschaft 2021: Es war uns ein Fest!

Die 30. Jubiläumsausgabe der Landesmeisterschaft Sachsen/ Thüringen war ein voller Erfolg. Über 300 Ruderinnen und Ruderer aus Sachsen und Thüringen trafen sich am letzten Septemberwochenende in Eilenburg, um auf der Kiesgrube ein wahres Feuerwerk abzufackeln. Und sogar ein Hauch von Olympia wehte über den Regattaplatz. Annekatrin Thiele, vierfache Olympiateilnehmerin und Olympiasiegerin von Rio 2016, war für ihren Heimatverein SC DHfK Leipzig am Start.

In insgesamt 64 Rennen ging es auf dem Wasser heiß her. Von der 10-jährigen Anfängerin bis zum 75-jährigen Mastersruderer waren alle mit Herzblut dabei und boten spannende Rennen. Insbesondere zu den Pokalrennen wurde es laut auf dem beschaulichen See, schließlich ging es darum mit jeder Platzierung Punkte für die Vereinswertung zu gewinnen. Am Ende konnte der Pirnaer Ruderverein den Pokal deutlich verteidigen.

Auch zur 30. Auflage war das abschließende Achterrennen einmal mehr der Höhepunkt der Regatta. Als das volle 6-Boote-Feld sich dem Zielbereich näherte und am Ufer sich die Anfeuerungsrufe überschlugen, da war es wieder, dieses unbeschreibliche Gefühl, warum Rudern einfach eine der schönsten Sportarten der Welt ist. Dass das einzige Boot mit Frauenbeteiligung, der SC DHfK Leipzig, das Rennen für sich entschied, ist am Ende die Krönung dieser wunderbaren Jubiläumsregatta.

Silke Gans und Matthias Groth sowie das gesamte Organisationsteam des Ruderclubs Eilenburg haben wieder hervorragenden Arbeit geleistet. Von der Regattastrecke, über den Bootsplatz bis hin zum Wetter war alles ausgezeichnet. Ein herzliches Dankeschön auch an das Wettkampfrichterteam für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Als am Sonntagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein die letzten Boote wieder verladen wurden und der ein oder andere noch eine Fassbrause oder ein Eis dabei genoss, sah man viele zufriedene Gesichter. Auch nach 30 Jahren bleibt die Landesmeisterschaft ein Treffen der Ruderfamilie in Sachsen und gleichzeitig eine spannende Spitzensportveranstaltung.

Ein Hoch auf unsere Landesmeisterschaft! Ein Hoch auf uns! Ein Hoch auf die kommenden 30 Jahre!

Bilder und weitere Infos findet ihr auf der Webseite des Ruderclubs Eilenburg und auf unserem Instagram @rudern.in.sachsen

Baltic Cup 2021: Kompletter Medaillensatz für Sachsen

Beim diesjährigen Baltic Cup holten die vier sächsischen Teilnehmer einen kompletten Medaillensatz bei ihrer ersten internationalen Regatta. Zudem gewinnt das deutsche Team die Nationenwertung.

Während sich am 25. und 26.09.2021 die sächsische Ruderfamilie zur 30. Landesmeisterschaft in Eilenburg traf, fehlten vier unserer besten B-Junioren. Sie waren in Trakai, Litauen beim Baltic Cup am Start. Basierend auf ihren sehr guten Leistungen bei der deutschen U17-Jahrgangsmeisterschaft, haben sie sich ihre Nominierung redlich verdient. In den Sommerferien wurde fleißig trainiert, was sich nun ausgezahlt hat.

Sachsen-Express holt Gold mit Ansage

Timon Mehlhose (RV Triton Leipzig), Franz Rudolph, Cornelius Conrad (beide Dresdner Ruder-Club) und Simon Gimplinger (Hanauer RC Hassia, Ersatzmann für Lino Zastrow) hatten ein klares Ziel, sie wollten Gold. Und sie holten es sich.

Nach einer dominanten Vorstellung im Vorlauf am Samstag über 2.000 m, zeigten sie auch im Finale ihre Klasse auf der für B-Junioren ungewohnt langen Strecke. Mit über einer Bootslänge Vorsprung verwiesen sie Polen und Lettland auf die Plätze. Viel Zeit zum Feiern blieb nicht, denn am Sonntag stand noch die Sprintstrecke über 500m auf dem Programm

Schon im Vorlauf war abzusehen, dass es eine knappe Entscheidung um die Medaillen werden würde. Zum High Noon gab es dann den erwarteten Show Down ; ) Platz 1 bis 4 trennten am Ende nur weniger als 2 Sekunden. Leider fehlten unseren Männern am Ende 1,7 Sekunden auf Gold, aber mit 0,3 Sekunden Vorsprung konnten sie sich noch Bronze sichern.

Lukas Haaser mit Silber belohnt

Nach dem Verletzungspech im Frühjahr hat sich Lukas Haaser (Laubegaster Ruderverein Dresden) herausragend zurückgekämpft. Dank des dritten Platzes im Einer in Essen wurde er in der Bootsklasse für den Baltic Cup nominiert.

Im größten Teilnehmerfeld mit 13 Booten, holte sich Lukas über die 2.000 m die Silbermedaille. Den Vorlauf ist er taktisch klug gefahren und konnte ein paar Körner fürs Finale sparen. Am Nachmittag  musste er nur dem Norweger, der das Feld dominierte, den Vortritt lassen. Den Russen konnte der Dresdner mit über 3 Sekunden auf Abstand halten.

Im Sprint hatte Lukas leider etwas das Nachsehen und konnte nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Am Ende steht für ihn am Sonntag Platz 5.

Hoffnung für die Zukunft

Unseren herzlichen Glückwunsch zu diesen starken Leistungen. Insbesondere die Erfolge über die 2.000 m Distanz wecken schon jetzt Hoffnung, dass Lukas, Timon, Franz und Cornelius im kommenden Jahr schnell Anschluss an die Spitze im A-Juniorenbereich finden und sich für ihren nächsten internationalen Einsatz mit dem Adler auf der Brust empfehlen können. Wir drücken die Daumen!

Über den Baltic Cup

Der Baltic Cup ist ein Ländervergleichskampf zwischen den neun Baltischen Staaten (Ostseeanrainer) sowie Norwegen und Weißrussland. Seit 2020 können sich zudem andere Nationen auf einen Startplatz beim Organisationkomitee bewerben, die allerdings nicht in die Länderwertung einfließen. Dieses Jahr sind dadurch auch Mannschaften aus Georgien und Kasachstan gemeldet.

Samstags wird die olympische Distanz von 2.000 m gerudert und Sonntag wird über 500 m gesprintet. Traditionell nominiert der Deutsche Ruderverband 16- und 17-jährige Junioren und Juniorinnen, die gute Perspektiven haben im darauffolgenden Jahr in die Juniorennationalmannschaft zur WM berufen zu werden.

Die Landesmeisterschaft wird 30!

Am kommenden Wochenende (25./26.09.2021) feiert die Landesmeisterschaft Sachsen/ Thüringen ihr 30. Jubiläum auf der Kiesgrube in Eilenburg. Über 300 Ruderinnen und Ruderer aus insgesamt 16 Vereinen wollen das Wochenende zum großen Ruderfest machen und ihre Landesbesten in 64 Rennen ermitteln.

Die Vorbereitung in Eilenburg laufen aktuell auf Hochtouren. Das Eilenburger Orga-Team um die Regattaleitung Silke Gans und Matthias Groth haben alle Hände voll zu tun. Die Stege müssen ins Wasser, der Regattaturm aus dem Winter-, äh Corona-Schlaf geweckt werden, die Bojenketten gezogen werden, das große Versorgungszelt aufgebaut werden, und und und. Schon jetzt schicken wir ein ganz großes Dankeschön an die vielen fleißigen Helfer, die unsere Landesmeisterschaft überhaupt erst möglich machen.

Laut Wetterprognosen meint es der Wettergott gut mit uns in diesem Jahr. Also bitte alle ordentlich aufessen in den kommenden Tagen, damit wir am Wochenende wirklich die 20 Grad und Sonne bekommen.

Für das leibliche Wohl sorgt das Team von Big Schnitzel mit Makkaroni, Currywurst, Schnitzelbrötchen und vielen mehr. Auch wird es wieder ein leckeres Kuchenbüffet geben, dessen Erlös der Ruderjugend Eilenburg zugutekommt. Bitte beachtet, dass es auf Grund des einzuhaltenden Mindestabstands und der begrenzten Grillkapazität zu längeren Wartezeiten kommen kann. Geht daher bitte über den Tag verteilt essen und nicht alle auf einmal 😉

Leider müssen auch in diesem Jahr Hygieneauflagen erfüllt werden. Gäste sind auf dem Regattagelände nicht gestattet. Zudem muss Mund-Nasen-Schutz getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5m nicht gewahrt werden kann. Am Steg herrscht zudem ein „Einbahnstraßen-System“. Rechts geht es auf den Steg und links runter. Der mittlere Übergang bleibt frei und wird nur beim Tragen von Großbooten verwendet.           

Nichtdestotrotz hoffen wir natürlich auf schöne und spannende Rennen am Wochenende. Insbesondere die Pokalwertung für den erfolgreichsten Verein verspricht wieder jede Menge Spannung, wenn man sich so das Meldeergebnis anschaut. Ein Wermutstropfen ist allerdings der weiblichen Riemenbereich. Nur zwei Frauen-Zweier haben gemeldet, mit Sportlerinnen, die normalerweise skullen. Wobei wir uns schon sehr darauf freuen Olympiasiegerin Annekatrin Thiele riemen zu sehen. Alle anderen Riemenbootklassen bei den Juniorinnen und Frauen entfallen. Also Mädels hier noch einmal der Aufruf: „Ran an die Riemen!“

Los geht es an beiden Tagen um 9 Uhr. Am Samstag läuft das Programm bis ca. 17:15, wenn die Junior-Achter ins Ziel geflogen kommen. Zudem findet am Samstag auch ein Slalom-Wettbewerb für die Kinder statt.

Am Sonntag beschließt dann das Highlight mit einem vollen 6-Boote-Feld im Vereinsachter gegen 14:30 Uhr die Jubiläumsausgabe der Landesmeisterschaft. Danach bleibt hoffentlich noch genug Zeit zum Wählen Gehen für alle, die noch nicht Briefwahl gemacht haben.

Wir freuen uns auf euch und wünschen allen Teilnehmenden Riemen- und Dollenbruch und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

Mehr Infos gibt es beim Ruderclub Eilenburg

Der Sachsen-Express startet beim Baltic Cup 2021

Die meisten sächsischen Ruderinnen und Ruderer bereiten sich aktuell auf die Landesmeisterschaft am kommenden Wochenende vor. Vier Junioren B werden allerdings nicht dabei sein. Sie werden beim Baltic Cup in Trakai ihre erste internationale Regatta bestreiten.

Der Baltic Cup ist ein Ländervergleichskampf zwischen den neun Baltischen Staaten (Ostseeanrainer) sowie Norwegen und Weißrussland. Seit 2020 können sich zudem andere Nationen auf einen Startplatz beim Organisationkomitee bewerben, die allerdings nicht in die Länderwertung einfließen. Dieses Jahr sind dadurch auch Mannschaften aus Georgien und Kasachstan gemeldet.

Samstags wird die olympische Distanz von 2.000 m gerudert und Sonntag wird über 500 m gesprintet. Traditionell nominiert der Deutsche Ruderverband 16- und 17-jährige Junioren und Juniorinnen, die gute Perspektiven haben im darauffolgenden Jahr in die Juniorennationalmannschaft zur WM berufen zu werden.

Auf Grund der Corona-Pandemie wurde der diesjährige Baltic Cup von Kopenhagen nach Trakai verlegt. Insgesamt werden 167 Ruderinnen und Ruderer aus 13 Ländern starten. Für das deutsche Team sind 25 Sportlerinnen und Sportler nominiert. Darunter auch vier Sachsen.

Veränderung im Sachsen-Express

Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaft U17 in Essen konnte sich der Sachsen-Express mit Lino Zastrow (USV TU Dresden), Timon Mehlhose (RV Triton Leipzig), Franz Rudolph, Cornelius Conrad und Steuerfrau Emma Lauri Mehner (alle Dresdner Ruder-Club) mit einem fulminanten Endspurt knapp gegen eine Renngemeinschaft aus Hessen durchsetzen. Die tolle Leistung wurde mit der Nominierung der Mannschaft für den Baltic Cup belohnt.

Nur Steuerfrau Emma Lauri Mehner muss ihren Jungs aus der Ferne die Daumen drücken, da beim Baltic Cup nur ungesteuerte Boote starten. Aber auch Emma darf sich auf ihren ersten internationalen Start freuen. Sie ist als Steuerfrau des Junioren-Achters bei der Junioren-Europameisterschaft nominiert, die im Oktober in München stattfinden soll.

Einziger Wermutstropfen ist, dass sich Lino Zastrow in der Wettkampfvorbereitung beim deutsch-französischen Leistungssportaustausch in Hamburg leider verletzt hat und somit nicht mit nach Litauen fahren kann. Für ihn sitzt nun Simon Gimplinger (Hanauer RC Hassia) im Boot. Bei der deutschen Meisterschaft waren sie noch Gegner und nun stellen sich unsere drei Sachsen gemeinsam mit dem Hessen der internationalen Konkurrenz.

Lukas Haaser im Skiff

Auch Lukas Haaser (Laubegaster Ruderverein Dresden) wird in Trakai an den Start gehen. Nachdem er im Frühjahr verletzungsbedingt seinen Platz im Doppelvierer an den Leipziger Timon Mehlhose abtreten musste, war er pünktlich zur Meisterschaft wieder fit und holte eine hervorragende Bronzemedaille im Einer. Lediglich Lorenz Grimm und Julian-Alexander Waller aus Schweinfurt waren schneller als er. Die beiden werden in Trakai den Doppelzweier fahren und Lukas wird sich im Einer der internationalen Konkurrenz stellen.

Wir wünschen Timon, Franz, Cornelius und Lukas sowie dem gesamten deutschen Team viel Erfolg und viel Spaß bei ihrer ersten internationalen Regatta.