Monatsarchiv 25. September 2016

25. Landesmeisterschaft 2016 in Eilenburg

Die 25. Landesmeisterschaft Sachsen fand am Wochenende bei sehr schönen und warmen Wetter statt. Die Bedingungen waren für die Sportler nahezu ideal.

Die neue Mannschaft des RC Eilenburg hat sich super eingespielt .Felix Weiske konnte sich auf Silke Gans und Matthias Groth als unmittelbare Regattaverantwortliche und das Eilenburger Team voll verlassen.

Das Teilnehmerfeld konnte sich sehen lassen. Große  Rennen  lieferten sich unsere Nachwuchssportler in allen Altersklassen. Vorrangig gingen dieses Jahr zum wiederholten Mal nur Vereinsmannschaften an den Start. Diese Regelung stand das zweite Jahr in der Erprobung und muss zur nächsten Mitgliederversammlung des LRV zur Beschlussfassung gebracht werden.

Auch wenn  bei den Jüngeren hin und wieder noch einige technische Probleme auftraten, beindruckte der  Einsatz und Kampfeswille. Wir werden sicherlich in einigen Jahren den einen oder andern Namen wieder hören. Zum Lernen bot die Meisterschaft eine hervorragende Plattform. Danke auch, dass viele Eltern, Großeltern und Familienangehörige diese Meisterschaft immer wieder begleiten und besuchen.

Eine weitere Neuerung in diesem Jahr war, dass Gold- Silber- und Bronzemedaillen überreicht wurden. Eine nicht kleine materielle Investition des Landesruderverbandes Sachsen  im Sinne der Sache. Aber wenn glückliche Augen bei der Überreichung der Medaillen zu sehen sind, ist das gerechtfertigt,

Im Rahmen der Landesmeisterschaft erfolgte die Verabschiedung von Dieter Lembke als aktiver Wettkampfrichter. Er hatte seinen 65. Geburtstag und darf damit laut Regelwerk des DRVs  diese Tätigkeit als Solche nicht mehr ausüben. Wir bedauern dies sehr, sind aber der Überzeugung, dass uns Dieter Lembke als Trainer und Übungsleiter für den Rudersport erhalten bleibt.

Der Höhepunkt der Landesmeisterschaft war wie immer das Achterrennen. In diesem Jahr stellten sich 4 Mannschaften dem Wettkampf – die Ruderer aus Wurzen, des DRC, des DRV und Eilenburg. Danke an den Einfallsreichtum der Vereine. Für das Rennen waren auch gemischte Achter am Start zugelassen. Für die Attraktivität einer solcher Veranstaltung eine gute Herangehensweise und schön anzusehen.  Es war wieder mal ein spannendes Rennen,  bei dem sich Wurzen klar durchsetzte. Die Zuschauer waren begeistert und es war eine herrliche Abschiedsvorstellung vor prächtiger Kulisse.

Unser Dankeschön geht an die Organisatoren des Eilenburger Ruderclubs, die wieder ganze Arbeit geleistet haben. Ebenso gebührt Dank den Trainern, die die Erfolge der Sportler ermöglichen und den Wettkampfrichtern, die den geordneten und sportlichen Ablauf der Wettkämpfe überwachen.

Bernd Bielig

Hier die Ergebnisse:

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Eindrücke in Bildern:

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Fotos: Bernd Bielig

 

 

 

Rudern gegen Krebs

6. Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ in Dresden brach wieder alle Rekorde

Die Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“, die zum sechsten Mal auf der Elbe am Blauen Wunder in Dresden-Blasewitz von der Stiftung Leben mit Krebs, dem Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden, der Dresden International University (DIU), dem Sächsischen Elbe-Regattavereins (SERV)veranstaltet wurde, brach alle Rekorde: 96 Vierer-Teams mit insgesamt 384 Teilnehmern – das sind 13 Teams mehr als im Vorjahr – stiegen am 03 September für den guten Zweck in die Ruderboote.

Es wurde in unterschiedlichen Wettkampfklassen gestartet: Frauen-, Männer, Mixed – Mannschaften, die Meisterklasse und der Klinik – Cup. Die Rudervereine entlang der Elbe übernahmen wie jedes Jahr nun das 6. Mal in Folge die Herausforderung,  alle Teilnehmer für die Regatta fit zu machen. Mehr als 150 ehrenamtliche Helfer sorgten am Wettkampftag dafür, dass die Wettkämpfe reibungslos ablaufen konnten und die Teilnehmer sicher ihr Rennen vom Start bis zum Ziel absolvieren.

„Mit der Regatta „Rudern gegen Krebs“ haben wir es in Dresden geschafft, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Menschen mit Krebserkrankungen zu lenken“, sagte Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums. „Wir spüren, dass das Veranstaltungsmotto „Leben mit Krebs“ das gesamte Jahr über in Dresden präsent ist“, betont DIU-Geschäftsführer Dr. Reinhard Kretzschmar. Klaus Schrott, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Leben mit Krebs, fügt hinzu: „Der Kampf gegen Krebs ist nur durch eine Teamleistung ‚in einem Boot‘ möglich und erfolgreich. Deshalb freuen wir uns, dass unsere Initiative auf eine so breite Beteiligung in Dresden gestoßen ist.“

Die Regatta wurde nicht ohne Bedenken im Vorfeld eröffnet. Die Elbe hatte einen sehr niedrigen Pegel von nur 61,00 cm. Es erwies sich aber, dass dies keinen Einfluss auf das Regattageschehen hatte. Im Gegenteil, es gab keine Beeinträchtigungen durch die Schifffahrt und so konnte der Wettkampf ungehindert durchgeführt werden.

Es war sehr beeindruckend,  welch buntes Bild sich wieder im Sportzentrum Blasewitz bot. Die Organisatoren boten den Hobbyruderern und den Fans und Familien ein buntes Rahmenprogramm.

Allen Helfern, Organisatoren und Teilnehmern gebührt ein herzliches Dankeschön. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Regatta auch in diesem Jahr wieder ein  tolles Event für einen guten Zweck wurde.

Eindrücke in Bildern:

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Text: Bernd Bielig/Ute Günther

Fotos: Bernd Bielig