Monatsarchiv 21. Juli 2014

1. sächsisches Landeswanderrudertreffen

 

Mit 39 Meldungen wurde diese Wanderfahrt ein toller Erfolg für das sächsische Wanderrudern. Es meldeten 7 Vereine aus Sachsen entlang der Elbe, vom Dresdner Ruderverein bis nach Torgau.

Besonders herzlich Willkommen waren unsere Gäste, die Beisitzerin Wanderrudern aus Sachsen Anhalt, Petra Bertram und die Landeswanderruderwartin von Mecklenburg – Vorpommern, Uta Günther, ebenso einen Teilnehmer vom Münchner Ruder- und Segelclub.

Es erwartete uns eine vom Landeswanderruderwart des Landesruderverbandes Sachsen, Bernhard Trui, hervorragend organisierte Ruderveranstaltung. Sowohl logistisch als auch von der Routenplanung war diese Wanderfahrt bis auf das Kleinste durchorganisiert. Der Dresdner Ruderverein versorgte die Teilnehmer am Samstagabend mit Gegrilltem und reichlich Getränken. Einen sehr schönen Abschluss der Wanderfahrt bot uns der Meißner Ruderclub, der die Sportler am Sonntagmittag kulinarisch versorgte. Beide Vereine und der USV TU Dresden, Abt. Rudern stellten zudem die Boote zur Verfügung.  An dieser Stelle gilt ein großes Dankeschön den Organisatoren und Beteiligten.

Der Wettergott meinte es viel zu gut mit uns. Den strahlenden Sonnenschein haben wir dankbar genossen, nur bei den Temperaturen hätte er gnädiger sein können. Bei mehr als 30 Grad war die körperliche Anstrengung eine Herausforderung, so dass  immer wieder  Treiben, Segeln und Trinkpausen sinnvoll waren.   Da die Strecke von Bad Schandau nach Dresden und am nächsten Tag von Dresden nach Meißen eine ganze Menge landschaftliche Reize und historische Gebäude zu bieten hat, gab es immer einen Grund, sich an diesen Sehenswürdigkeiten einfach vorbei  treiben zu lassen und zu genießen. Besonders clevere Ruderkameraden verstärkten durch besondere Hilfsmittel die Segelwirkung ihrer Boote

Die Stimmung war sehr gut, die Teilnehmer harmonierten, als ob sie schon immer miteinander ruderten, es wurde viel gelacht, über rudern gefachsimpelt und wer sich noch nicht kannte, lernte sich in vielen Gesprächen im Boot oder in den Ruderpausen kennen.  Die ersten Pläne für ein länderübergreifendes Wanderrudertreffen wurden geschmiedet.

Wir freuen uns auf das nächste sächsische Landeswanderrudertreffen und hoffen, dass es im nächsten Jahr oder in 2 Jahren stattfinden wird.  Wir würden uns sehr freuen, wenn das Wanderrudertreffen das nächste Mal noch mehr Resonanz in den Vereinen findet, vor allen in den Vereinen um Leipzig.

Es war ein außergewöhnliches, sehr schönes und entspanntes rudersportliches Ereignis, das eine gute sächsische Wanderrudertradition werden sollte.

Hier einige Eindrücke in Bildern


Text: Ute Günther

Fotos: Uta Günther, Ute Günther, Thomas Drechsler

Rudern gegen Krebs 2014

Gestern, am 12. Juli 2014 fand die 4. Benefiz – Regatta Rudern gegen Krebs statt.

Das Meldeergebnis zeigte das große Interesse und die Popularität dieser Regatta. Die neu eingeführte Meisterklasse ist ein Ergebnis der regen Teilnahme an allen Regatten in den Vorjahren

Das Wetter spielte mit. Es gab zwar ab und zu einen kleinen Nieselregen, aber ab dem Mittag setzte sich die Sonne durch. Die Regatta war hervorragend organisiert für die Anfängermannschaften, jede Mannschaft wusste genau an welchem Steg zu welcher Uhrzeit sie sich einzufinden hatte. Sehr viele Helfer aller Vereine leisteten ihren Dienst am Steg oder als Steuerleute.

Neben den Vereinen, stellvertretend sei hier der Dresdner Ruderverein genannt, der die Teilnehmer und Gäste unter anderem mit lecker Gegrilltem und anderen Köstlichkeiten versorgte, organisierte der Lionsclub Dresden Semper den Getränkeausschank. Die Einnahmen aus dem Ausschank sollen ebenfalls für den guten Zweck zur Verfügung stehen.

Der Kopf der Regatta, der Sächsische Elberegatta Verein hat einmal mehr hervorragende Organisationsarbeit geleistet. Ein großes Kompliment geht an die Wettkampfrichter, die zum Teil große Mühe hatten, die Mannschaften geordnet an den Start zu bringen. Dabei hat die Sicherheit oberste Priorität.

Es wurden spannende Rennen ausgetragen. Die Teilnehmer gingen mit sehr viel Ehrgeiz an die Wettkämpfe. Vor allem in der neuen Meisterklasse wurde hart gekämpft, aber auch die blutigen Anfänger gaben alles. Es fand sich so viel Publikum wie noch nie an der Regattastrecke ein. Offensichtlich hatte jede Mannschaft einen eigenen Fanclub dabei.

Egal, welchen Platz man letzten Endes einnimmt, es wurde für den guten Zweck gerudert. Dafür allen Beteiligten ein großes Dankeschön.

Hier die Ergebnisse:

Endergebnis_RgK_Dresden_2014_Dresdner_Sportvereine

Endergebnis_RgK_Dresden_2014_Frauen

Endergebnis_RgK_Dresden_2014_Klinik-CUP

Endergebnis_RgK_Dresden_2014_Meisterklasse

Endergebnis_RgK_Dresden_2014_Mixed

Ergebnis_RgK_Dresden_2014_Superfinale-1

Männer folgen noch

Und hier einige Eindrücke in Bildern:

Text und Fotos: Ute Günther

 

Sport-Check der Techniker Krankenkasse

Vor dem Comeback zum Check

Rudern gilt als der gesündeste Sport der Welt. Zum einen werden beim Rudern besonders viele Hauptmuskelgruppen trainiert, zum anderen übt man sich in Ausdauer. Dennoch kann vor dem Training eine sportmedizinische Untersuchung sinnvoll sein. Vor allem Neu- und Wiedereinsteigern ist ein Check anzuraten. Die Techniker Krankenkasse (TK) hat dafür einen speziellen Vertrag mit dem Sportärztebund  vereinbart. Jeder TK-Versicherte kann so eine gezielte sportmedizinische Untersuchung und Beratung in Anspruch nehmen. Dies schließt die ausführliche Anamnese, die Erhebung des Ganzkörperstatus, ein Ruhe-EKG und die individuelle Besprechung mit dem Sportmediziner ein.

„Wer längere Zeit nicht aktiv war, kann seine körperliche Fitness schnell überschätzen. Beim sportmedizinischen Check wird ein genaues Bild erstellt, wie es tatsächlich um die individuellen Stärken und Schwächen einschließlich möglicher gesundheitlicher Risiken des Sportes steht“, so der Dresdner Sportmediziner Dr. Eckart Ziegler. Jeder bekommt eine umfassende Beratung darüber, wie er am besten trainieren sollte. Die Vorsorgeuntersuchung richtet sich gezielt auch an Ältere und Versicherte mit Vorerkrankungen, die sich gern sportlich betätigen wollen, jedoch nicht wissen, welcher Sport in welcher Intensität für sie geeignet ist.

Für Risikopatienten und Personen, die ein intensives Training planen, werden zusätzliche Tests veranlasst, zum Beispiel ein Belastungs-EKGH oder eine Lungenfunktionsuntersuchung. Für den Fall, dass sich aus dem Sport-Check-Up Hinweise auf eine bislang unerkannte Erkrankung ergeben, folgt unverzüglich eine weitergehende gezielte Diagnostik und Therapie. Der Kooperationsvertrag mit den Sächsischen Sportärzten beinhaltet auch, dass jeder TK-Versicherte für die Untersuchung kurzfristig einen passenden Termin erhält.

Die TK bezuschusst den Sportmedizin-Check-Up mit bis zu 60 Euro in der Basisuntersuchung oder bis zu 120 Euro bei einem erweiterten Test. Wiederholungsuntersuchungen sind nach zwei Jahren möglich. Beteiligte Sportärzte in Wohnortnähe sind über den TK-Ärzteführer im Internet unter www.tk.de zu finden.

Und hier findet ihr die Informationen direkt von der Homepage der Techniker Krankenkasse (einfach anklicken).

 

WM U17/ U19/U23

Die Regattastrecke in Brandenburg an der Havel war am vergangenen Wochenende das Zentrum des Leistungssports im DRV. „Die Zusammenführung der Meisterschaften U23/U19 und U17 hat sich über viele Jahre bewährt. Für die Organisatoren ist ein solcher Event immer eine besondere Herausforderung. Es war schon beeindruckend wie viel Mühe sich die Organisatoren gegeben haben. Der Weg zur Tribüne hatte sich zu einer Erlebnismaile herausgeputzt. Verkaufs-und Verpflegungsstände waren in Vielfalt vorhanden und wurden auch reichlich belagert und genutzt. Das Team in Brandenburg ist bestens für die EM 2016 gerüstet. Man merkt, dass auch Stadt und Land hinter dem Rudersport stehen und sich für die Strecke engagieren“. Mit deren Mitteln ist am Beetzsee eine Regattastrecke entstanden, die höchsten internationalen Ansprüchen genügt.

Wohl auch die Nähe zu Berlin sorgt in Brandenburg regelmäßig für eine große Anzahl an Zuschauern, die die vielen Finals am Samstag (U23) und Sonntag (U19 und U17) interessiert verfolgten und auch in den B-Finals nicht mit Applaus geizten. Insgesamt war es ein heiteres Wochenende mit guter Stimmung. Mit Blick auf die Bildung der Nationalmannschaften U23 und U19 liegen nun die Ergebnisse vor, galt doch Brandenburg als Qualifikationsregatta.

Erstmals wurden Bahnverteilungsrennen ausgetragen. Diese wurden nach dem Vorbild der FISA angesetzt, wenn keine Vorentscheidungen erforderlich waren, um die Bahnen für die Finals festzulegen. Da an den Finaltagen ein Seitenwind aufkam und eine Beeinflussung der Ergebnisse nicht sicher auszuschließen war, wurden die Bahnen nach den Ergebnissen dieser Rennen neu verteilt. Zudem hatten sich die Bedenken im Vorfeld, wonach derartige Rennen negative Auswirkungen auf das Meldeergebnis haben könnten, nicht bewahrheitet.

Aus sächsischer Sicht konnten sich Florian Eidam (SC DHfK), Samantha Nesajda (USV TU Dresden) und Antonia Eidam (SC DHfK Leipzig) für die U-23 Nationalmannschaft qualifizieren. Das gleiche gelang Hannes Redenius (Dresdner Ruder Club) und Sina Kühne (Dresdner Ruderverein) für die U-19 Nationalmannschaft. Leider konnte sich die doch zahlreiche Sportlerschar aus Sachsen bei der Vergabe weiterer Medaillen kaum oder gar nicht in Szene setzten. Erstmals seit Jahren wurde keine Medaille im Junior-B Bereich erkämpft und die 2 Bronzemedaillen von Hannes Redenius stehen auch ziemlich einsam da.

Hier war die Enttäuschung bei den Verantwortlichen schon groß, zumal das

Vorbereitungstrainingslager mit einigem Aufwand in Brandenburg vor Ort stattgefunden hat.

Textpassagen DRV

Und hier die Ergebnisliste:

A 14 Gesamtergebnis 2014