Monatsarchiv 29. Mai 2016

127. Dresdner Ruderregatta 28.05.2016

Heute fand die 127 Dresdner Ruderregatta statt. Der Wettergott meinte es sehr gut mit den Ruderinnen und Ruderern, obwohl die Elbe heute nur einen Wasserstand von 100 cm hatte und dieses wie immer eine kleine Herausforderung für alle Beteiligten darstellte.

Nach dieser Regatta sollte die Diskussion um den Fortbestand der Dresdner Regatta vorerst beendet sein. Der Wettkampf hat nach jahrelangem Suchen seine Form gefunden und gibt mit einer Dauer von sechs Stunden unserem Nachwuchs beste Möglichkeiten sich zu repräsentieren und vor allen Dingen Rudern in allen seinen Anforderungen zu lernen. Über jegliche Beteiligung anderer Altersklassen freuen wir uns, aber akzeptieren auch andere Interessenlagen. Wir akzeptieren, was wir bieten und leisten können. Die finanzielle Situation stellt uns ebenso vor neue Herausforderungen. Allerdings spätestens wenn man bei der Siegerehrung in die strahlenden Augen der Sportler und ihrer Trainer und Eltern schaut, wissen wir um den Wert der Veranstaltung. Über Inhalte lässt sich weiter diskutieren, aber der Sinn der Veranstaltung ist unstrittig. Unser Sächsischer Elberegattaverein sollte aus diesem Grund Erreichtes fortzusetzen. In diesem Jahr gilt das noch für „Rudern gegen Krebs“ und unsere Traditionsveranstaltung „ELBEPOKAL“, Regatten, auf die wir uns vorbereiten und sehr freuen.

Nach Informationen durch den Landessportbund werden die Landesjugendspiele 2017 in Dresden stattfinden. Dies ist eine neue Herausforderung für den Sächsischen Elberegattaverein, welche gemeinsam mit der Landesruderverband Sachsen e. V. gemeistert wird will.

Die Vereinswertung in der heutigen Regatta gewann der Pirnaer Ruderverein vor dem Dresdner Ruderverein und dem Dresdner Ruder Club.

Eine absolut positive Entwicklung ist, dass 9 Achter in verschiedenen Altersklassen um die begehrten Siege kämpften. Gleiches gilt für die Ausrichtung eines Städtepokals im Achter und Doppelvierer. Den Pokal nahmen im Vierer der Pirnaer RV und im Achter die RG Pirnaer RV/ Dresdner RV mit nach Hause.

Ein großes Dankeschön gilt wie immer allen Organisatoren in den Vereinen, den Wettkampfrichtern und zahlreichen Helfern, ohne die eine solche Regatta nicht denkbar wäre. Großer Dank gilt dem Sächsischen Elberegattaverein, unter dessen Federführung diese traditionsreiche Regatta, die eine der letzten Stromregatten in Deutschland ist, immer wieder mit großer Präzision vorbereitet und durchgeführt wird.

Danke an die Ruderkameradinnen des USV TU Dresden und dem Dresdner Ruderverein für die Versorgung mit Speisen und Getränken.

Wir freuen uns auf die kommende Wettkampfsaison und die nächste Elberegatta und wünschen allen Ruderinnen und Ruderern dabei viel Erfolg.

Die Ergebnisse:

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Eindrücke in Bildern:

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Text und Fotos: Bernd Bielig

 

 

Regattenmarathon am Wochenende

Am 08./09.05.2016 fanden gleichzeitig 4 Regatten statt, die alle Ruderinnen und Ruderer aller Altersklassen, Trainer und Helfer in Sachsen sehr stark forderten.

In Eilenburg fand die alljährliche Frühjahrsregatta statt, wo sich unsere Jüngsten in verschiedenen Rennen und Wettkämpfen beweisen müssen und die ersten Ergebnisse in Richtung BW betrachtet werden.

In München fand die internationale Juniorenregatta unter sehr großer Beteiligung statt, wo es für unsere A – Juniorinnen und Junioren um erste Leistungsvergleiche auf internationalem Parkett ging.

In Gent fand die internationale U23 – Regatta statt, wo die sächsischen Ruderinnen und Ruderer  möglichst viel Rennerfahrung sammeln sollten.

Über die in Brandenburg stattfindende Ruder  – Europameisterschaft haben wir in einem separaten Artikel berichtet, aber auch diese Regatta reiht sich in die Reihe der Regatten dieses Wochenendes ein, hier ging es für unsere sächsischen Erfolgreichen um den nächsten Schritt zum Olympiaticket.

Alle Regatten hatten eines gemeinsam: Der starke böige Wind, mit dem Sportlerinnen und Sportler an allen Wettkampfstätten zu kämpfen hatten. In Eilenburg wurde aus Sicherheitsgründen die Regatta sogar vom Veranstalter abgebrochen, eine sinnvolle Entscheidung.

Hier die Berichte der Trainer:

Eilenburg: Regattabericht Eilenburg, 26 _Eilenburger_Frühjahrsregatta_DRV-Protokoll

München: Internationale Juniorenregatta München 7

Gent: Bericht RR Gent 2016

Bilder aus Eilenburg:

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Bilder aus München:

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Europameisterschaft 06.-08. Mai 2016

Annekatrin Thiele Europameisterin, Doppelvierer der Männer  überzeugt nicht.

Eine perfekte Organisation von unseren Brandenburgischen Ruderfreunden hat uns ein großes Sportwochenende am Beetzsee erleben lassen. Nur der Wind, welcher doch empfindlich ins Renngeschehen eingriff, führte zu Diskussionen, hatte aber für alle die gleichen herausfordernden Bedingungen.

Zu dieser Europameisterschaft holte der DRV 3 mal Gold, 6 mal Silber und 1 mal Bronze. Der DRV – Cheftrainer zeigte sich mit diesem Ergebnis zufrieden.

Das Flaggschiff des DRV – der Deutschlandachter, verwies Russland und den Weltmeister Großbritannien in einer grandiosen Aufholjagd auf die Plätze zwei und drei und holte EM – Gold, der perfekte Start für die olympischen Spiele im August in Rio.

Etwas anders verhält es sich mit den Ergebnissen aus sächsischer Sicht. Wir freuen uns sehr über den Europameisterstitel von Annekatrin Thiele im Frauen – Doppelvierer. Wir sahen ein spannendes Rennen, in dem sich der Frauen – Doppelvierer mit Annekatrin Thiele, Carina Bär, Marie-Cathérine Arnold und Lisa Schmidla nach den ersten 500 Metern vor den Polen in Führung ruderte und diese bis zum Ziel behielt.

Die Siegerehrung in der Bootsklasse nahm Herr Frank Walter Steinmeier vor. Herzlichen Glückwunsch unserer Annekatrin.

Die Zeiten des Rennens:

  1. Deutschland 7:14,31
  2. Polen 7:18,53
  3. Ukraine 7:21,12
  4. Niederlande 7:21,72
  5. Großbritannien 7:28,77

Der deutsche Männer-Doppelvierer mit Karl Schulze, Philipp Wende, Lauritz Schoof und Tim Grohmann fuhr von Anfang an auf Platz vier und schaffte es bis ins Ziel nicht, auf einen Medaillenplatz vor zu fahren. Nun können wir auf die Auswertung des Verbandstrainers und die Entscheidungen bezüglich Olympia gespannt sein. Wir drücken den Jungs die Daumen.

Hier die Zeiten:

  1. Estland 6:29,28
  2. Litauen 6:31,98
  3. Russland 6:32,27
  4. Deutschland 6:37,97
  5. Großbritannien 6:39,27
  6. Ukraine 6:41,36

Hier Eindrücke in Bildern:

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Text: Bernd Bielig, Ute Günther

Fotos: Ute Günther