Team Sachsen stimmt sich auf Wettkampfhöhepunkt ein

Team Sachsen stimmt sich auf Wettkampfhöhepunkt ein

In Vorbereitung auf das sportliche Highlight der Ruderjugend Sachsen, den Bundeswettbewerb der Mädchen und Jungen (BW) vom 6. bis zum 8. September auf der Regattastrecke in München-Oberschleißheim, fand am 24. August der Vorbereitungstag in Leipzig statt.

Der Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen ist mit jährlich ca. 1.000 Teilnehmenden aus allen Bundesländern im Alter zwischen 12 und 14 Jahren die größte Veranstaltung der Deutschen Ruderjugend und findet seit der ersten Austragung 1969 in Nürnberg jedes Jahr im Sommer statt. Er ist in drei verschiedene Sportwettbewerbe unterteilt: einer Langstrecke über 3.000 Meter, der Bundesregatta über 1.000 Meter und einem allgemeinen Sportwettbewerb mit jugendgemäßen Athletik- und Wissensformen.

Der BW ist dabei die einzige Wettbewerbsform im Rudern, bei der die Sportlerinnen und Sportler für ihr Bundesland als Team an den Start gehen. Und dementsprechend wird auch jedes Boot, egal von welchem sächsischen Verein, von der gesamten sächsischen Delegation angefeuert. In den vergangenen Jahren haben wir es immer wieder geschafft, die Tribünen in ein lautstarkes Meer aus Grün und Weiß zu tauchen. Das Team Sachsen war 2018 mit 86 Ruderinnen und Ruderern, 30 Trainern/Betreuern und Trainerinnen/Betreuerinnen aus 10 sächsischen Vereinen vertreten und belegte in der Gesamtwertung der Länder einen hervorragenden vierten Platz. In diesem Jahr werden wir ebenfalls mit 86 Jungen und Mädchen an den Start gehen. Auch 2019 streben wir vereint das beste Ergebnis an und wollen unser Bundesland so gut wie möglich vertreten.

Traditionell kommen die teilnehmenden sächsischen Sportlerinnen und Sportler sowie deren Betreuer zwei Wochen vor dem eigentlichen Wettbewerb in Leipzig zu einem Vorbereitungstag zusammen. Hier lernt sich das gesamte Team, das sich aus Nachwuchsruderinnen und -ruderern aus ganz Sachsen zusammensetzt, kennen. Gemeinsam werden die Übungen des allgemeinen Sportwettbewerbes geprobt sowie Schlachtrufe zum Anfeuern einstudiert.

Einige erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler, die beim Bundeswettbewerb für Sachsen an den Start gingen, haben danach eine erfolgreiche Karriere mit Titeln bei internationalen Wettkämpfen bis hin zu den Olympischen Sommerspielen bestritten.  Ein hervorragendes Beispiel ist Karl Schulze, der im kommenden Jahr seine dritte (!) olympische Goldmedaille erkämpfen möchte.  

Unterstützt wird die Ruderjugend Sachsen in diesem Jahr durch die Kampagne von „So geht sächsisch“.  Unser Bundesland kann so auch optisch präsent sein. Wir möchten damit auch das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken, indem wir zeigen, woher wir kommen – Zusammenhalt macht stärker!

Mehr Infos unter: https://www.rudern.de/ruderjugend/bundeswettbewerb