Zehn Ruderinnen und Ruderer des Pirnaer Rudervereins 1872 e. V.
haben eine der außergewöhnlichsten Herausforderungen im Breitensport
erfolgreich gemeistert. Nach 32 Stunden auf See kehrte die Mannschaft von ihrer
Nonstop-Fahrt von Burnham-on-Crouch in Großbritannien nach Ostende in Belgien
wohlbehalten zurück. Der Landesruderverband Sachsen gratuliert herzlich zu
dieser beeindruckenden Leistung.
Mit der erfolgreichen Bewältigung der rund 167 Kilometer langen Strecke hat die Mannschaft eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was durch intensive Vorbereitung, Ausdauer und außergewöhnlichen Teamgeist möglich ist. Gerudert wurde mit dem speziell für Hochseefahrten ausgelegten Ruderboot „Roxy“. Während der gesamten Überfahrt wechselten sich die Aktiven in einem festen Schichtsystem ab, sodass das Boot nahezu ununterbrochen in Bewegung blieb.
Das
Rudern auf der Nordsee und im Bereich des Ärmelkanals zählt zu den
anspruchsvollsten Herausforderungen im Rudersport. Starke Gezeitenströmungen,
dichter Schiffsverkehr, wechselnde Wetterbedingungen und die langen
Belastungszeiten verlangen den Besatzungen höchste Konzentration und eine
perfekte Zusammenarbeit ab. Neben der körperlichen Leistungsfähigkeit waren
daher auch eine sorgfältige Planung entscheidende Voraussetzungen für den
Erfolg.
Die
Mannschaft des Pirnaer Rudervereins bestand aus zwei Frauen und acht Männern im Alter zwischen 42 und 76
Jahren. Bereits viele Monate vor dem Start bereiteten sich die
Sportlerinnen und Sportler mit umfangreichen Trainingseinheiten auf der Elbe
sowie gezieltem Ausdauer- und Krafttraining auf das Abenteuer vor. Hinzu kamen
zahlreiche organisatorische Vorbereitungen – von der Logistik über die
Sicherheitsausrüstung bis zur Abstimmung mit den Verantwortlichen vor Ort.
Mit
der erfolgreichen Kanalüberquerung haben die Pirnaer nicht nur ein
außergewöhnliches sportliches Ziel erreicht. Sie haben zugleich gezeigt, welche
Vielfalt der Rudersport bietet und dass große Herausforderungen auch außerhalb
des klassischen Regattabetriebs ihren Platz haben. Das Projekt steht
beispielhaft für den Gemeinschaftssinn, die Begeisterung und das ehrenamtliche
Engagement, die viele sächsische Rudervereine auszeichnen.
Für
den Landesruderverband Sachsen ist diese Leistung ein starkes Signal für die Vielfalt und Attraktivität des
Rudersports – weit über den klassischen Regattabetrieb hinaus.
Solche Unternehmungen machen die Faszination unseres Sports sichtbar und
zeigen, dass Rudern Menschen unterschiedlicher Generationen verbindet. Sie
inspirieren andere Vereine und Aktive, eigene sportliche Ziele zu verfolgen und
neue Wege zu gehen.
Der
Landesruderverband Sachsen gratuliert der gesamten Mannschaft des Pirnaer
Rudervereins herzlich zur erfolgreichen Überquerung des Ärmelkanals. Diese
außergewöhnliche Leistung verdient höchste Anerkennung und wird sicherlich
einen besonderen Platz in der Vereinsgeschichte des PRV sowie in der
sächsischen Rudergemeinschaft einnehmen. Wir wünschen allen Beteiligten eine
gute Erholung und freuen uns auf die Berichte und Eindrücke von diesem
unvergesslichen Abenteuer.
Mehr Infos dazu findet ihr umfassenden Beitrag der Sächsischen Zeitung.
Ihr Hochseeruderboot “Roxy” hier.

