Ruderjugend
Eindrücke vom Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen 1.-3. Juli 2011 in München
Ein ereignisreiches und erfolgreiches Wettkampfwochenende liegt hinter dem Team Sachsen. Wechselhaftes Wetter forderte einiges von den Sportlerinnen und Sportlern ab. Im Länderpokal platzierten wir uns mit einem soliden 4. Platz – eine hervorragende Gesamtleistung. In der Einzelpokalwertung zum Zusatzwettbewerb schaffte das Team Sachsen sogar den 3. Platz – das gab es bisher noch nie.
Der Wettkampfhöhepunkt der 12-14-jährigen Mädchen und Jungen fand in diesem Jahr auf der ehemaligen Olympiaregattastrecke von 1972 in Oberschleißheim bei München statt.
Insgesamt 81 Mädchen und Jungen aus 10 Rudervereinen Sachsens bildeten unser Team in diesem Jahr. Leider mussten wir noch vor der Abreise auf die Mannschaft aus Torgau verzichten, da sich Anja Ihlo verletzt hatte und so nicht mehr starten konnte – schade. Gleiches passierte Franz Weber vom USV TU Dresden, doch hier sprang kurzfristig ein Ersatzmann ein vom Dresdner Ruderverein.
Statements der Teilnehmer:
Kai Miklis, Dresdner RV, Jung 1x 14 LG, 1. Platz in der Langstrecke und auf der Normalstrecke im A-Finale, 3. Platz in der Gesamtwertung Langstrecke:
„Essen war durchwachsen, Halle war besser als zwei Jahre vorher, also gut und mit der restlichen Organisation was Training, Zusatzwettbewerb und Zeitplanung betrifft war ich als Sportler auch zufrieden. Rundum gelungener BW. Es kann aber auch sein dass ich etwas optimistisch bin.“
Antonia Knorrscheid, Dresdner RC, Mäd 1x 14, 3. Platz in der Langstrecke und 4. Platz auf der Normalstrecke im A-Finale, 4. Platz in der Gesamtwertung Langstrecke:
„Ich sag ja mal lieber nix zum Bundeswettbewerb, weil der nicht so nach meinen Wünschen verlief.“
Oskar Winkler, Meißner RC, Jung 4x+ 13/14, 3. Platz in der Langstrecke und 4. Platz auf der Normalstrecke im C-Finale, 13. Platz in der Gesamtwertung Langstrecke:
„War toll vor allen Dingen die Strecke und die Siegerehrung, die Gemeinschaft und das Essen.“
Ludwig Morgenstern, Laubegaster RV DD, Jung 1x 14, 1. Platz in der Langstrecke und 4. Platz auf der Normalstrecke im A-Finale, 2. Platz in der Gesamtwertung Langstrecke:
„War rundum gut, aber für die nächste Siegerehrung sollte man sich ein neues oder lauteres Mikro zulegen.“
Lucas Frommolt, Jung 1x 13, 1. Platz in der Langstrecke und 2. Platz auf der Normalstrecke im A-Finale, 1. Platz in der Gesamtwertung Langstrecke:
„Also, Essen gut (sportlich & abwechslungsreich, netter “Service”, lecker), genauso wie die Unterkunft, deutlich besser als vor 2-Jahren (wie ich gehört hab wg. einer nicht vorhanden Klimaanlage), gute Organisation des Trainings & Wettkampfs, auch wenn es teilweise zu Unfällen kam (an unserem Boot). Zusatzwettbewerb war meiner Meinung nach nicht so schön wie letztes Jahr, Wetter war freitags nicht so schön (mein Rennen wurde von 15:45 auf 18.00 Uhr verlegt), dafür kann aber niemand was. Zu den Siegerehrungen war schöne Stimmung, Bundesregatta durch Seitenwind etwas beeinträchtigt.
Ein schöner BW der mir trotz kleinen Unannehmlichkeiten gut in Erinnerung bleiben wird.
Sarah Weise-Pötschke, Mäd 1x 14 LG, 6. Platz in der Langstrecke und 3. Platz auf der Normalstrecke im C-Finale, 16. Platz in der Gesamtwertung Langstrecke:
„Ich fand den BW in München sehr schön, auch wenn meine erhofften Leistungen leider nicht ganz erbracht worden. Die Strecke ist sehr schön, auch wenn das Wasser sich sehr hart anfühlt, weil es ja leider ein stehendes Gewässer ist. Mit dem Essen gab es ja einige Probleme (es war manchmal nicht genug da), wo ich finde, dass es nicht hätte sein müssen, aber ansonsten war das Essen lecker. Organisiert war es auch gut und die Unterkunft fand ich in Ordnung, das Einzige, was es auszusetzen gab, war, dass es mit dem Duschen in den Uni-sex Duschen etwas kompliziert war.“
Jerome Fehre, Jung 2x 13/14, 1. Platz in der Langstrecke und 6. Platz auf der Normalstrecke im B-Finale, 8. Platz in der Gesamtwertung Langstrecke:
„Ich fand‘s gut, die Stege waren ausreichend im Gegensatz zu Hürth und das Essen hat geschmeckt, Unterkunft war auch ganz okay.“
Der Bundeswettbewerb 2011 in Bildern:
(Text: Steffen Buschmann, Fotos: Roswitha Brunzlaff)
