aktuelle Wanderruderfahrten

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Auf den Gewässern um Werder /Havel

Eine sonnige stressfreie Fahrt mit dem Meißner Ruderverein!

Bei der diesjährigen Gemeinschaftswanderfahrt mit dem Meißner RC „Neptun“ und dem Dresdner Ruderverein haben wir die Gewässer um Werder an der Havel erkundet. Vom 26.-29.Mai 2011 waren wir leider nur in kleiner Besatzung (drei Absagen) mit einem Doppelvierer und einem Doppelzweier  vom DrRV sowie einem Doppeldreier vom MRC unterwegs. Alle Boote mit Steuermann. Ute Gittel begleitete uns als Radfahrerin.

Wir, der Vereinsbus mit dem Bootsanhänger, der außer unseren Booten noch Rennboote für das Masters-Championat geladen hatte, und zwei PKW trafen uns am Donnerstag, den 27.5., 10.45 Uhr in Werder im „Inselparadies“ Petzow (Kinderferienlager). Wir konnten uns über optimale Bedingungen freuen. Es gab viele Zimmer für unsere Gruppe, überdachte Picknickplätze vor dem Haus und nicht zuletzt gute Bootsliegeplätze am Badestrand unweit unseres Quartiers.

Schnell wurden die Boote aufgeriggert,  das Fahrrad startklar gemacht und ein kleiner Imbiss vom eigenen Proviant genommen. Nach der Begrüßung durch den FL Wolfgang Kussatz erfolgte die obligatorische Aufgabenverteilung. Schnell standen auch die ersten Bootsbesatzungen fest.

Satt, zufrieden und bei herrlichem Sonnenschein starteten wir 13.00 Uhr zur ersten Ausfahrt nach Ferch am Schwielowsee, der uns mit stürmischem Wind und hohem Wellengang begrüßte. Wir kämpften uns durch und genüsslich ließen wir uns im Pavillon am Strandbad den Kaffee, die Männer natürlich das 1. Bier, schmecken. Auf dem Rückweg ruderten wir am RC Werder vorbei, legten aber nicht an, um den Ruderbetrieb nicht zu stören. Landschaftlich ein sehr schönes Rudergebiet! Starker Gegenwind zwang uns im Schutz des Ufers zum Ausgangspunkt zurückzufahren.

Wie gut es ist, eine Radfahrerin in der Rudergruppe zu haben, bekamen wir wieder einmal hautnah zu spüren. Ute hatte eine tolle Schänke für unser Abendessen ausfindig gemacht. Im Garten der „Fontane-Schänke“ langten wir ausgiebig zu. Zum Tagesausklang konnte allabendlich je nach Lust und Laune im Quartier noch ein mitgebrachter Absacker genommen werden.

Das Frühstück wartete stets pünktlich und ausreichend für uns im Speisesaal. Dazu gab es die tägliche Information zum Tagesablauf und die Bootseinteilung. Zügig aber ohne Hektik bestiegen wir am Freitag, 8.45 Uhr die Boote. Wetter: Täglich Sonne pur, kräftiger Wind – meist Gegenwind. Flüsse und Kanäle ruhiger – sonst turbulentes Wasser.

Heute – Freitag – ging unsere Route über Caputh, vorbei an der Seilfähre zum „Seekrug“, weiter zur Potsdamer Innenstadt-AlteFahrt zur legendären „Glienicker Brücke“ – unser Wendepunkt. Mittagspause im „Seekrug“, Boote und Insassen entwässern. Es platschten trotz aller Ruderkenntnisse einige Wellen ins Boot. Nach 38 stürmischen Kilometern waren wir 16.00 Uhr wieder in Petzow. Mit Bus und PKW ging es am Abend nach Werder mit Besichtigung des Regattageländes und Begrüßung unserer Regattateilnehmer. Ute hatte unser Abendessen in der Fischgaststätte „Arielle“ organisiert.

Der Sonnabend war wieder ein herrlicher Rudertag. Tagesziel war die Fähre in Ketzin. Auf der Hinfahrt vorbei an Werder, die Havel abwärts geruhsames Rudern – natürlich mit Gegenwind, beschauliche Landschaft, wenig Bootsverkehr.

Nach einer ausgiebigen Mittagsrast auf der Terrasse des Restaurants „An der Fähre Ketzin“ machten wir uns auf den Heimweg. Im ruhigen Wasser und bei herrlicher Kulisse (beidseits schöner Laubwald) ruderten wir entlang des Sacrow-Paretz-Kanals zum Schlänitzsee. Ca. 35 Angler, aufgereiht wie auf einer Schnur, saßen am Ufer des Kanals und genossen ihr Anglerdasein! Weiter ging es zum Wublitzsee (Verbot für Motorboote) an Werder vorbei (kleines Gewusel der Rennboote) zurück nach Petzow. Kaffee und Kuchen in der Freiluft-Gastronomie auf unserem Gelände rundete diese Ausfahrt ab.

Sonntag „letzter Rudertag“

Wie immer Sonne, Wind und Wellen. Ziel „Seekrug“ Potsdam – Boote ausschöpfen – Mittagessen! 14.00 Uhr trafen wir pünktlich in Werder am Regattagelände ein. Herzliche Glückwünsche an unsere DrRV-Sieger.

Zügiges Verladen aller Boote und des Fahrrades! Verabschiedung der Meißner Sportfreunde. 15.00 Uhr hieß es „Einsteigen“ und Manfred Gittel fuhr uns sicher nach Dresden. Ein herzliches Dankeschön für die wie immer gute Organisation und den Verlauf dieser Rudertour an Wolfgang Kussatz als FL sowie an Manfred Gittel als exzellenten Fahrer des Bootstransportes.

Waltraud Schwabe