WM U 19 und U 23

WM U 19 und U 23

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U-23 WM in Plovdiv (Bulgarien ) 22.-23.07.2017

Sachsen Sicht:

Der LRV war mit 4 Sportlerinnen und Sportlern am Start. Aus Sicht des LRV ein gutes Ergebnis.

Wir gratulieren herzlich:

Marion Reichardt ( DHfK )  zur Bronzemedaille im Leich. 4x

Sina Kühne ( DRV)       Katja Rübling   (DRC) zum  4.Platz    im Achter

Steven Hacker ( DRC)   krankheitsbedingt  zum 10. Platz   im Doppelvierer

Nach 500 Metern fuhr der deutsche Leichtgewichts-Frauen-Doppelvierer von der dritten auf die zweite Position hinter Italien vor. Doch kurz vor der Brücke in der Streckenmitte fing man einen Krebs, der das Boot stark abbremsen und man viel hinter den Niederlanden wieder auf die dritte Position im Feld der Boote zurück. Dieser wurde dann bis ins Ziel verteidigt und man gewann die Bronzemedaille. Vera Spanke: „Das Rennen war durchwachsen. Wir hatten einen Krebs kurz vor der Brücke (bei 950 Metern) gefangen, daher habe wir den zweiten Platz verloren, aber den dritten Platz gewonnen.“ Marion Reichardt: „Im Großen und Ganzen bin ich mit der Saison zufrieden. Voll zufrieden bin ich mit dem Ergebnis bei meiner ersten WM.“ Leonie Neuhaus: „Das war ein richtig geiles Team von Anfang bis zum Ende und das bei so unterschiedlichen Charakteren.“

U-19 WM in Trakai ( Litauen ) 04.-06.08.

Sachsen Sicht:

Der LRV war mit 3 Sportlerinnen und Sportlern am Start. Aus Sicht des LRV ein gutes Ergebnis.

Wir gratulieren herzlich:

Sophie Leupold ( Pirnaer RV ) zur Silbermedaille im Doppelvierer

Katja Fuhrmann ( Laubegaster RV zur Bronzemedaille im Zweier ohne

Nick Theibig ( DHfK ) als teilnehmender Ersatzmann

Silber für den Juniorinnen-Doppelvierer (DRV)
Von Beginn an übernahmen die Rumäninnen im Doppelvierer die Führung. Die deutsche Kombination Annabelle Bachmann, Sophie Leupold, Tabea Kuhnert und Leonie Menzel konnte folgen. Im Endspurt ruderten sie fast auf. Die Rumäninnen retteten aber einen knappen Vorsprung von 0,45 Sekunden in das Ziel. Bronze ging an die Schweiz.
Sophie Leupold: „Der Endspurt lief gut, das Publikum ist fantastisch. Wir haben alles gegeben.“
Ergebnis: ROU, GER, SUI, GBR, USA, NED

Starke zweite Streckenhälfte des JF2-(DRV)

Griechenland hatte sich direkt vom Start im Zweier ohne Steuermann an die Spitze gelegt. Die Europameisterinnen aus Rumänien konnten dann zulegen und ruderten überlegen zum Sieg, dahinter Griechenland. Katja Fuhrmann und Marie-Sophie Zeidler rutschten zeitweise auf den 5. Platz ab. Im Endspurt setzten sie sich von Litauen ab und wurden mit Bronze belohnt. Damit hat der emotional sichtlich berührte Johann Färber, Olympiasieger 1972 im „Bullen-Vierer“, als Trainer seiner Enkel binnen zwei Wochen eine weitere Medaille nach den World-Games bereitet.

Marie-Sophie Zeidler: „Wir sind sehr glücklich über das Ergebnis. Im Endspurt haben wir alles gegeben, um die Medaille zu holen“.

Ergebnis: ROU, GRE, GER, LTU, ITA, CHN

Insgesamt sieben Medaillen für DRV-Flotte(DRV) Nahezu 60 Nationen unterstreichen die Bedeutung, die der U19-Bereich mittlerweile hat. Der Medaillenspiegel wird breiter und nimmt die Entwicklung auf, die im A-Bereich seit einigen Jahren zu registrieren ist. Die Medaillen verteilen sich auf 17 Nationen. Dies sind fünf mehr als im Vorjahr. Zudem ist eine große Fluktuation unter den Ländern zu verzeichnen. Weltmeister kommen aus zehn Ländern, lediglich Rumänien, Großbritannien und Kroatien kamen zu Doppelerfolgen. Insgesamt sieben Medaillen gingen an den DRV, Rumänien folgt mit sechs vor Großbritannien (vier).

„Das Team hat sich in der Vorbereitung gut gefunden“, so Bundestrainerin Sabine Tschäge, die seit dem 01. Juli im Amt ist. „Es muss nun unser Ziel sein, den Übergang in den U 23 – Bereich zu sichern“. Bewährt habe sich auch die Mentorenrolle von Ralf Wenzel und Bernd Nennhaus. Beide standen den Bootstrainern für den fachlichen Austausch und Beratung zur Verfügung.  Ausbaufähig ist die Einkleidungssituation. Hier müssen die Abläufe mit dem neuen Partner noch optimiert werden. „Wir haben da noch Potential“, so DRV-Sportdirektor Mario Woldt. Die Mannschaft reist Montag über Frankfurt zurück nach Deutschland. Am Abend wird sie mit einem gemeinsamen Abendessen das Projekt abschließen. Unmittelbar nach den Rennen machen sich die Bootstransporte auf den Weg in die Heimat. Im nächsten Jahr ist Racice (Tschechien) Austragungsort dieser Weltmeisterschaft.  

Eindrücke in Bildern:

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Bilder: DRV, Text: Bernd Bielig, DRV