1. Weltcup in Müchen am 28.und 29. Mai 2011

1. Weltcup in Müchen am 28.und 29. Mai 2011

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Am vergangenen Wochenende fand der 1. Weltcup und Allianzcup der Kinder in den Altersklassen 12 bis 14 Jahre statt.

Bernd Bielig, der den Allianzcup der Kinder begleitete und den 1. Weltcup in München hautnah miterlebte, schrieb folgenden Bericht dazu:

Man kann es gleich vorweg sagen, wir sind bei schlechtestem Wetter angereist und bei schönstem Sonnenschein wieder abgefahren. Wir, das waren der Präsident des Landesruderverbandes Tobias Roßberg mit seiner Gattin und Bernd Bielig.

So wie sich das Wetter veränderte, so bereiteten uns die Sportler aus Sachsen größte Freude.

Aber der Reihe nach:

Der diesjährige Allianz Cup fand nun zum 6. Mal statt und zum dritten Mal in München. Ich begleite das Projekt von Anfang an. In diesem Jahr wurden einige Veränderungen eingeleitet. Es waren Mannschaften aus ganz Deutschland in der Altersklasse 12-14 im Doppelvierer am Start. 30 Mannschaften mit 150 Starten stellten sich dem Wettkampf. Es war eine hohe Herausforderung für Trainer und Sportler, da das Zeitfenster der Wettkämpfe sehr eng gestrickt war. Hohe Disziplin war gefragt. Gestartet wurde in zwei Vorläufen, aus denen sich über ein Ranking die Finalläufe zusammensetzten. Die Freude für unsere sächsischen Boot war sehr groß. Vier Boote – 3mal Mädchen und 1mal Jungen – waren im Finale mit jeweils 6 Booten. Letztendlich gewannen die Leipziger Mädchen vor Dresden. Die anderen Platzierten sich ebenfalls gut. So ein Ergebnis hatten wir lange nicht.

Danach wurde Weltcup geschaut und sicherlich wurde bei diesem tollen Erlebnis manche Erkenntnis für die zukünftige Ruderlaufbahn gesammelt.Der erste Welt Cup war eine Unbekannte. Die Anspannung war deshalb groß. Unseren sächsischen Startern im Doppelvierer der Männer und Anne- Katrin Thiele im Einer galt deshalb unser Daumendrücken.

Die Aufgaben wurden hervorragend gelöst. Tim Grohmann (Dresdner RC), Karl Schulze (TU Dresden) und Philipp Wende (Wurzener RV) gewannen mit Lauritz Schoof aus Rendsburg souverän ihren Finallauf. Sie verwiesen Weltmeister Kroatien und die Ukraine auf die Plätze – eine starke Leistung für den neuformierten Doppelvierer.Das Finale von Anne Katrin brachte dann doch eine hohe Nervenanstrengung für uns als Beobachter auf der Tribüne mit sich. Mutig führend bis kurz vor dem Ziel musste sie dann doch Ekaterina Karsten den Vorrang lassen.

Die Ergebnisse lassen hoffen, auch wenn allen bewusst ist, dass es nur ein Anfang ist.

In 14 Monaten wird Bilanz in London gezogen. Wir sind voller Optimismus auf einem guten Weg.